Galoppierender Nadelwahnsinn mit erhitzter Ironie und einem Fünkchen Sarkasmus

Mittwoch, 9. Dezember 2009

(Meine Rolle) im Krippenspiel

Tach!
Gedanken zur Mittagspause:
Bald findet wieder das alljährliche Krippenspiel im Familiengottesdienst statt. Klar. Wir sind dabei, das heißt eins unserer Kinder. Da die Patronin unserer Grundschule die Heilige Elisabeth ist, sind die Schüler bei der Ausrichtung ganz vorne dabei. Mit Eifer und roten Bäckchen. ;o)
Mein erste Klasse Kind hat heute zum ersten Mal sechs Stunden (ganz schön lang) um in der letzten Stunde für das Spiel zu proben. Sie möchte Maria sein. Klar, wie wahrscheinlich jedes einzelne Mädchen in der Gruppe. Hoffentlich gibt das keinen heiligen Krieg.
Wobei wir beim Thema wären. Ich sitze regelmäßig in den Messen oder Gottesdiensten, gehöre nicht so ganz dazu, weil anderer Teil der Christenheit, fühle mich aber doch ob der Feierlichkeit der Anlässe dort immer ziemlich wohl.
Nun zu meinem Problem(chen):
Wenn mein Kind dieses Jahr die Maria gibt muss ich bestimmt wieder heulen! Sie war schonmal ein Schaf, das war nicht so schlimm, dafür aber seeehr süß.
Als mein Zweitgeborener beim Passionsspiel den Jesus (!) gegeben hat-DAS war schlimm!
Das Ende ist ja bekannt, oder? Also, mein Junge "hang" dort am Kreuz und als die Lichter ausgingen, fiel sein Kopf auf die Brust und und und...mir fehlen die Worte! Näääh, das war nix für mein Mutterherz! Die arme Maria! Nun gut, er ist auch wieder auferstanden aber trotzdem!
Jetzt harre ich auf die Wiederkehr des Töchterleins und bin gespannt, wen sie spielen darf. (Vielleicht ja doch ein Schaf)
Ok, nicht so ganz ernstgemeintes Posting von meiner Seite. Ging mir nur grad so durch den Kopf.

Edit:
Sie spielt einen Hirten! Glück gehabt. Die Maria macht ein "reiferes" Mädel aus der 3. Klasse. ;o)

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