Galoppierender Nadelwahnsinn mit erhitzter Ironie und einem Fünkchen Sarkasmus

Dienstag, 13. April 2010

Deutschlandreise oder Jungfernfahrt

Wir sind wieder da! ;o)
Fotos gibt es vorerst noch keine, die müssen erstmal gespeichert, sortiert und ausgewählt werden. Dank der digitalen Technik sind es auch nur ungefähr 1200 Aufnahmen. Das kommt davon, dass jedes Familienmitglied auch mal knipsen will, dann hat man das selbe Motiv 20 mal aber aus unterschiedlichen Höhen zur Ansicht. *gg*
Also: Wohnmobil ist klasse und Deutschland ist auch ein schönes Urlaubsland!
Wir sind den Rhein hinauf gefahren, haben uns siebenunddrölfzig Schlösser und Burgen beguckt (allerdings nur eine so richtig von innen), viiiiel Wasser den Rhein runter fließen sehen, ein paar Mal die Fähre benutzt, die Lorelei höchstpersönlich getätschelt (die Ärmste sitzt völlig nackt auf ihrem Felsen im Rhein und guckt traurig, außerdem muss sie sich auch noch von Vögeln be.....lassen wir das), dann sind wir noch auf den Spuren Hildegards von Bingen gewandelt, haben die Germania besucht, schließlich den Rheinfall (auch wenn der schweizer Grenzbeamte sich erstmal aufplustern musste) um dann am Bodensee zu landen, anschließend quer durch den Schwarzwald, ein bischen Frankreich und dann konnten wir endlich bei den Verwandten einfallen und den Rest des Urlaubs dort verbringen.
Was das Wohnmobil betrifft schlägt es den verwohnten und zu kleinen Wohnwagen um Längen wobei das Leben an sich darin schon ähnlich ist.
Wir haben prima Stellplätze gefunden, das kann eine sehr interessante Erfahrung sein. Wir hatten vom Bauernhof mit Besenwirtschaft und netter Bauersfrau bis zum elitären "ich war aber schon öfter hier"-Parkplatz mit mittelalten Posern so ziemlich alles. Ganze 2 Nächte haben wir auf einem Campingplatz verbracht. Einmal haben wir direkt an der Mosel geschlafen, einmal mitten in der Stadt an einer uralten Stadtmauer, einmal mitten in der Innenstadt an der gut befahrenen Bahnstrecke. Ein bischen Flexibilität gehört schon dazu um diese Art Urlaub zu machen. Uns gefällt es jedenfalls.
Ein paar Hoppalas sind allerdings auch passiert:
-einmal ist das große Töchterlein mitten in der Nacht und mit großem Geschepper aus dem Etagenbett gefallen. Glücklicherweise ist niemand verletzt worden, weder sie selber, noch der Hund, der den Sturz abgefangen hat ;o)
-einmal haben wir beim Auffahren auf eine kleine Fähre aufgesetzt und uns den Verschluss des Abwassertanks abgesemmelt. (war aber gut zu reparieren)
-Fähre fahren ist mit einem 7 Meter-Gefährt eine eher teure Angelegenheit, war manchmal aber nicht zu umgehen (die Übernachtungen waren jedenfalls kostengünstiger, als einmal mit der Fähre über den Rhein zu schippern)
-außerdem ist es beruhigend einen großen, schwaren Hund dabei zu haben wenn man irgendwo im Nirgendwo übernachten möchte auch wenn dieser große, schwarze Hund viele lange, schwarze Haare verliert, nach dem Genuß von Wasser, die doppelte Menge auf den Boden tropfen lässt und immer aber auch IMMER vor der Klotür liegt, wenn man da rein möchte. ;o) Dafür fängt eben dieser Hund aber auch kleine Mädchen auf, die Nachts aus ihren Betten kullern.
Fazit:
Ja, so wollen wir Urlaub machen!

Kommentare:

bomkamp hat gesagt…

Hallo zurück! Das hört sich ja nach einem rundum gelungenen Einstieg in die Womoszene an. Ja die Mosel ist schon nett und hat vor allem viele schöne Stellplätze mit Blick aufs Wasser. Da sind wir häufig mal für nen längeres WE. Einen guten Hund habt ihr, könnt ihr ihn nicht davon überzeugen im Fahrerhaus zu liegen, da liegt er doch bestimmt besser und vor allem nicht im Weg. LG Ruth

NähMa! hat gesagt…

Hi!
Neenee, die liegt ganz gut da. Vorne hätte sie nicht genug Platz. Ist ja ein Riesenschnauzer. Da muss sie durch-und wir auch. ;o)

Zählerchen