Galoppierender Nadelwahnsinn mit erhitzter Ironie und einem Fünkchen Sarkasmus

Montag, 12. Dezember 2011

Gequatsche

Puuuh, sorry Leute, ich komm zu nix!
Nee, falsch formuliert.
Ich komme zu ganz viel, nur nicht zum bloggen. ;o)
Ach ihr wisst schon, was ich meine.

Ich hab noch einen Nachtrag zum letzten Thema:

Erstmal freue ich mich, dass ich nicht allein bin. :o)

Trotzdem muss man ja nicht überall mit mir übereinstimmen.
Also, es nervt vielleicht auch manche Menschen, dass ich Grinsesmilies benutze, oder andauernd "so" sage.
Ich habe viele Menschen in meinem Umfeld, die ich sehr gerne mag und die trotzdem andauernd "geil" sagen, oder sonstwas.

Ich bin zum Beispiel ganz lange "nach" Ikea gefahren und nicht "zu".
Eben so, wie ich auch "nach" Frankreich fahre.
Wenn allerdings eine Tochterfreundin "nach" uns kommen will, tut's mir im Ohr weh.

Ich hab auch bis ich ca. 15 war gedacht, die Farbe beige, spricht man, wie man schreibt und nicht beesch.

Ich arrogante Kuh hab mal einer Fleischereifachverkäuferin auf ihre Frage:
"Kommt da noch was bei?" geantwortet: "Nee, da kommen aber noch 2 Schnitzel daZU!"
Und ich schäme mich kein bisschen dafür...


So, jetzt kommt aber mal die Adventskalendernachlese:



Ich hab das jetzt mal gesammelt geknipst.
Einmal jede Menge Rezepte und Bastelideen für Advent und Weihnachten, dann ein duftiges Stück Seife, und heute gab's Weihnachtsmarmelde mit Rezept und ein hübsches Stoffherzchen.

Vielen Dank dafür.

Jetzt muss ich mal wieder in die Kemena(h)te schleichen, da hab ich heute mal ein bisschen gerümpelt und geräumt und jetzt kann man die Nähmaschinen wieder sehen. Ein bisschen muss ich noch werkeln vor Weihnachten.

Ach, einen kleinen Familienklopper hab ich noch, an dem ich euch teilhaben lasse:


Im Augenblick geht es in unserer Familie ziemlich religiös zu. Uns stehen aktuell eine Firmung, eine Kommunion und eine Konversion ins Haus. Das heisst auch, dass wir häufiger Messen besuchen, als in manch anderem Jahr.
Das zur kirchlichen Grundeinstellung zur Zeit.
Wir sitzen also neulich in schöner Eintracht um den Esstisch und mein liebes Töchterlein (8 Jahre, baldiges Kommunionkind) lässt mich folgendes wissen:

"Mama, wenn du tot bist, dann lass ich auch eine Messe für dich lesen."

Ist sie nicht nett?

Ich hoffe, mein 6-Wochenseelenamt muss sie erst als alte Frau lesen lassen...







Kommentare:

josali hat gesagt…

Hallo,
verzeih bitte meine vielleicht etwas unbedarfte Frage: Aber was ist eine Konversion?
Ich meine, der Wortsinn ist mir schon klar, aber gibt es dafür ein eigenes Ritual oder einen eigenen Gottesdienst?
Habe ich mir noch nie Gedanken drüber gemacht.
LG
Tanja

NähMa! hat gesagt…

Huhu!
In unserem Fall geht es von evangelisch zu katholisch.
Das heisst genau: ich werde katholisch.
Da gibt's ein paar Gespräche mit dem Pfarrer und anschließend meine Firmung, neben dem ganzen Formalitätenkram mit dem Amt.
Leider haben wir es zeitmäßig nicht mehr hinbekommen, dass ich mit meinem Sohn zur Firmung gehen kann, das wäre auch möglich. Ich bin dann im nächsten Jahr dran. ;o)

Annette hat gesagt…

Da bist du sicher eine Ausnahme, von evangelisch nach katholisch ;) Aber ich kenne ja deine Gründe.

Wegen deiner Großen musste ich so lachen gerade. Maya hat ja auch mal sowas gesagt. Da hatte ich ihr Glasperlen auf einem Adventsbasar gekauft und die legte sie mit folgenden Worten unter ihr Kopfkissen: "Mama, das ist ein schönes Andenken an dich, wenn du mal tot bist"! ;)
Wir wohnen ja so nah am Friedhof, damit habe ich mir das erklärt.*g*

LG Annette

NähMa! hat gesagt…

Hihi Annette, die Kinder sind manchmal echt zu hart. ;o)

Du, ich bin nicht die Einzige, die konvertiert. Das ist gar nicht so selten, auch in diese Richtung.
Ich war selbst erstaunt, hab ich doch gedacht der Papst persönlich würde mir schreiben und sich wundern. *gg*
Ich war ja jahrelang äußerst kritisch und ich hab immernoch jede Menge unbequeme Fragen, aber im Gespräch mit dem Pfarrer hab ich auch schon viel gelernt und auch Missverständnisse klären können.
Interessant sind auch Reaktionen in meinem Umfeld, da geht es von Erstaunen über fast bewundernde Blicke bis zu völligem Unverständnis und Kopfschütteln. Ist mir aber egal. Ich fühle mich sehr gut dabei und darauf kommt es ja schließlich an.

Zählerchen