Galoppierender Nadelwahnsinn mit erhitzter Ironie und einem Fünkchen Sarkasmus

Dienstag, 14. August 2012

Urlaub {1}

So, nu aber mal los mit den Urlaubserzählungen, sonst sind ja schon bald die nächsten Sommerferien.

Beginnen möchte ich mit einem seltenen Ereignis hier auf dem blog.

Einem Familienfoto:


;o)

Entstanden irgendwo in Frankreich nach einer Pinkelpause Rast, von einer Brücke geknippst. Man kann es schlecht erkennen, aber wir lächeln.

Nach meinem letzten post zum Urlaub könnte der geneigte Leser den Eindruck gewonnen haben, wir hätten unsere freie Zeit mindestens in Afghanistan verbracht.
Dem war natürlich nicht so.
Wir haben lediglich eine kleine Europatour gemacht und dabei manche Länder(chen) nur gestreift (NL, B, L).
2 Tage Deutschland an der Mosel waren sehr nett aber auch nicht weiter erwähnenswert. (Schwimmen, chillen, Abwasser entsorgen, mit Einheimischen reden (deutsch), endlich wieder Autobahn fahren).

Den Rest der Zeit haben wir in Frankreich verbracht, ok in sehr vielen Teilen Frankreichs und ein bisschen spanische Sonne war auch noch dabei.

Spanien hat leider gebrannt, als wir da waren. Das war ziemlich gruselig.
Grade hatten wir mal einen Campingplatz angesteuert um uns ein bisschen von der Fahrerei zu erholen und ein paar Tage Meer zu genießen, da zog eine Riesenrauchwolke über das Land, verdunkelte die Sonne und machte alle Leute sehr unsicher.
Normalerweise verbringen wir die meiste Zeit ja irgendwo auf der Straße, fahren mal einen Wohnmobilstellplatz an oder auch nur einen Parkplatz um zu bummeln oder uns irgendetwas Interessantes anzusehen. An diesem Tag waren wir froh die Sicherheit eines Campingplatzes zu haben.
Man versicherte uns mehrmals, dass das Feuer für diesen Bereich nicht gefährlich wäre, die Autobahn aber gesperrt sei und das Feuer nicht unter Kontrolle.
Naja. Also auch nur vermeintlich sicher, so ein Campingplatz.
Ok, wir hätten mitgekriegt, wenn es ernst geworden wäre und man hätte evakuieren müssen.
Was aber passiert wäre, wenn hunderte Fahrzeuge, Gespanne und und und mit panischen Fahrern aus diesem kleinen Küstenörtchen hätten fliehen müssen, mag ich mir gar nicht vorstellen!

Das Gefühl, dass wir dort Urlaub machten und ein paar Kilometer weiter kämpfen Menschen um Leben und Existenz war schon ziemlich beklemmend.

Der Rest des Urlaubs ist dann aber ohne weitere Katastrophen verlaufen.

Fortsetzung folgt.




1 Kommentar:

josali hat gesagt…

Hallo liebe Nähma,
na dann bin ich mal gespannt, ob noch ein paar Frankreich-Fotos folgen. Da möchte ich schon lange mal wieder hin, nur der Gatte weigert sich leider (noch ;o)).
Wir überlegen, uns auch ein "Zelt auf Rädern" zuzulegen. Vielleicht hast Du ja den ein oder anderen Tip, worauf man mit drei Kindern und großem Hund (Labrador-Mischling) beim Kauf achten sollte?!
LG
Tanja

Zählerchen