Galoppierender Nadelwahnsinn mit erhitzter Ironie und einem Fünkchen Sarkasmus

Freitag, 28. September 2012

Mama! MAAAAAMMMAAAAAA!

Welch Mutterherz blüht nicht auf, wenn das Sprösslein endlich das erwähnte Wort spricht?
Mama!
Die Rührungträne quillt im Auge und ein leiser Triumph macht sich breit, weil es zuerst "Mama" und nicht "Papa" sagt!

Dass "Mama" allerdings auch noch tausendmillionensiebenundrölfzig andere Sachen bedeutet, erzählen wir der rosaflauschumhüllten Jungmama natürlich nicht.

"Mama" bedeutet auch "will essen", "will trinken", "Hilfe", "komm", "geh", "bin müde", "will kuscheln" undundundundund.

Meine kleinen Tagessprösslinge können ja noch nicht richtig reden. Eins davon benutzt "Mama" sooooo oft und für ziemlich jedes andere Wort, dass ich manchmal schon leicht genervt bin (ja, ich gestehe) und dann zum Beispiel sage: "He, kleines Tageskind, ich bin nicht die Mama, sag mal "NähMa!", NäääääähMaaaaa!, sag mal, wo ist die NääähhMaaa!?"
Es guckt mich dann an, piekst mich mit dem Finger und sagt:"Da, Mama."
Worauf ich wieder sage: "Neinnein Schätzchen, ich bin nicht die Mama, Mama ist arbeiten, ich bin die NähMa!, sag mal NääähMaa!"
Das alles hübsch gesäuselt, versteht sich.
Es sagt dann vielleicht: "Mama Arbeit", dreht sich um, richtung Küche, zeigt auf seinen Becher und sagt: "Maaaamaaaaa!"

Ok, langsam gewöhne ich mich dran.

Heute morgen kommt das arme Kind in meine Richtung, und ich schwöre auf meine Nähmaschinen, es sagt sowas ähnliches wie: "NissiMama"

Kreisch!

Es ließ mich ein kleines bisschen hieran denken:







und mal wieder für die schwarzen Klugscheisser und Zeigefingerheber mit den lustigen mails oder spamkommentaren:
dieser Text kann Spuren von Ironie enthalten oder auch Humor, je nach Sichtweise, lebende und tote Beteiligte sind frei erfunden und ich heisse in echt auch gar nicht NähMa!

Donnerstag, 27. September 2012

Schlampe

Ich bin eine!
Eine echte Papierschlampe!
Ich hasse Papiere, also nicht die schön bunt bedruckten aus denen man tolle Sachen basteln kann, auch nicht die, auf denen Zahlen stehen und die man an der Kasse abgibt.
Aber diese Formulardinger und diese Sachen, die man besser abheften sollte und die einmal im Jahr eine wichtige Behörde sehen will, damit dort schlaue Menschen (Verwalter), die Formulare lieben müssen, mit großen Taschenrechnern rumspielen um uns anderen Menschen dann Geld zu schicken oder oftmals lieber noch Geld von uns haben möchten.
Ihr wisst schon: SCHEISSSTEUERERKLÄRUNG! (wird das wirklich it 3 S geschrieben?)

Und immer wieder dieser blöde Effekt bei mir:

So, jetzt aber mal an die Papierkiste gehockt und beherzt alles zusammenkramen, du weisst doch, dass es da ist, du weisst auch was alles in den großen, braunen Umschlag gehört, los, nur Mut, mach es einfach fertig und du hast Ruhe.
Jaja, soweit die Theorie.
Mir fallen dann aber immer noch so viele andere wichtige Dinge ein, die ich vorher noch rasch erledigen muss:

-aufs Örtchen gehen
-kochen
-aufräumen
-saugen/wischen
-Steckdosen von innen reinigen
-den Bügelberg abtragen
-kurz ein bisschen blog schreiben
-tapezieren
-alle Kriege der Welt beenden
-Kastanien sammeln

sowas eben.

Grrrmpf.

Jajaja und wie sagt mein wertes Schwesterlein immer wieder gerne?

Lasst es uns gemeinsam sagen:

Von der Wiege bis zur Bahre
Formulare, Formulare.

Ich geh mal weiter lochen.

Oder kochen.

Hey, das reimt sich. ;o)

Bis denne


Mittwoch, 26. September 2012

Allgemeinbildung

Wusste mein geneigter Leser bisher,

dass ein Kinderfruchtsaftgetränk besser auf Fliesen klebt, als ein Zweikomponentenkleber?

Und, dass der Inhalt einer dieser Packungen Saftgetränk dafür ausreicht den Durst eines Kleinkindes zu stillen, sich im Anschluss als Spielzeug durchaus geeignet zeigt

und, dass dieser klägliche, kleine Rest in der Packung eine Wohnfläche von ca. 40 qm versauen kann?


Und zu meiner Ehrenrettung, nicht dass hier jemand glaubt ich hätte meine Aufsichtspflicht schmälich vernachlässigt:

Wusste mein geneigter Leser, dass dies alles in der gleichen Zeitspanne passieren kann, die ich brauche um zweieinhalb Kartoffeln zu schälen? Leider tat ich dies mit dem Rücken zum Kind, das ja friedlich auf dem selben Quadratmeter spielte, wie ich schälte.


Ich wusste das alles mal, aber meine Erinnerung hat sich inzwischen anscheinend schon etwas rosa eingefärbt, OBWOHL mein jüngstes Kind ja so grade eben mal dem Alter entwachsen ist, in dem man solche Dinge wie oben beschrieben anzustellen vermag.

Montag, 24. September 2012

Also,

auch ein sehr schönes Wort ist ja


Iliosakralgelenksyndrom.

Weniger schön ist, dass so ein famoses Wort allerlei hässliche Beschwerden mit sich bringt.
*jammer*

Dienstag, 18. September 2012

Wanted! Am liebsten dead nicht alive!

Suche:
Den bescheuerten, unsichtbaren Bergtroll, der mir gestern mal wieder seine Keule über den Schädel gezogen hat!
Wer ihn findet kann ihn behalten oder in den tiefsten Abgrund schubsen, mir egal.
Grrrmpf.

Montag, 17. September 2012

Wortsammlerin

Schuldig, ich bin eine. Ich hab ja total Spaß an seltenen oder skurrilen oder einfach schön klingenden Worten.

In unserer Familie anno damals, also, als ich noch Kind war, sah sich irgendwann jedes kleine Menschlein irgendeinem Erwachsenen gegenüber, der sagte:"Naaaa? Sag doch mal Hexamethylentetramin!"
Um dann das arme Kind schallend auszulachen, wenn das nicht sofort gelang.
Vielleicht liegt es an einer diesen Begebenheiten, dass ich anfing Wörter zu sammeln.
Vielleicht dachte ich, dass ich mich irgendwann an einem dieser fiesen Erwachsenen rächen würde, wenn der dann knackalt mit schlecht sitzender Prothese im Rolli sitzen würde und ich oder ein anderes gequältes Kind würde sagen:"Naaaa? Sag doch mal Hämorrhoiden" oder ich würde vielleicht einem von ihnen statt einer Schaufel Erde einfach "Hexamethylentetramin" hinterher rufen/werfen...

Okok, ich schweife ab.

Also, ich mag zum Beispiel auch das Wort Desoxiribonukleinsäure oder das Endoplasmatische Retikulum.
Die Biologie hat wirklich ein paar famose Worte auf Lager.

Heute Morgen hat mir mein Erstgeborener ein Wort für meine Sammlung geschenkt. Er muss morgen ein Referat halten und zwar über:


Dichtegradientenzentrifugation!

DAS ist ein Wort was?
Wunderschön!




Freitag, 14. September 2012

Bringschuld

Einige Dinge, die ich hier noch thematisieren wollte, beispielsweise das Bohnenrennen oder den Rest vom Urlaub undundund, sind leider zum Teil Opfer meiner neuen Aufgabe geworden.

Ich schwöre, diese kleinen Zeitsauger, die ich  hier so betreue, sind echt niedlich und so und die Arbeit macht ja auch meistens Spaß, aber: für viele, viele andere Dinge, die ich gerne sonst noch so täte bleibt einfach keine Zeit mehr übrig. (oder Energie)
Noch ein Umstand, der das erklären könnte ist die Tatsache, dass mein HTG (Haupttageskind) im Schlafzimmer schläft und dann ensteht so eine Art Großvaterparadox: ich hätte jetzt Zeit für den Rechner, der Rechner steht im Schlafzimmer, da schläft grad das HTG, wenn es wach ist, ist der Rechner frei, ich habe aber keine Zeit mehr mich dran zusetzten.

Hach jaaaa, DAS sind Sorgen, was?
*gg*

Naja, wenn das HTG dann abgeholt wurde, besteht die nicht geringe Möglichkeit, dass  das 2.HTG hier angeliefert wird. Ich nenne sie auch zärtlich Kamikaze-Karla. Der Name ist Programm. Das heisst übersetzt: ich mache gar nix, außer das Kind zu beaufsichtigen. ;o)
Aber dafür werde ich ja auch schließlich bezahlt.
Dafür gibt's dann Abends wenigstens auch mal was zu erzählen...vielleicht, falls ich nicht vorher einpenne, denn das RZTG(Randzeitentageskind) wird hier unter Umständen schon um halb 6 Uhr morgens reingeschoben.
Hat aber auch was so früh schon Bilder zu malen, Puzzle zu legen oder Bibi Blocksberg, Lillifee oder (mein Favorit) Ritter Rost zu hören.

Vielleicht sollte ich den blog umbenennen?
In "TagesMa!" oder "AufpassMa!" oder was meint ihr?



Donnerstag, 13. September 2012

Hö?

Verwalter bekommen hier bald eine eigene Rubrik...
;o)

Mein Baby-Aufpass-Job erfordert die Auseinandersetzung mit verschiedenen verwaltungstechnischen äh, nunja Anstalten.

Just heute habe ich mir mal wieder ein Formular vorgenommen und stolperte über einen kleinen anzuklickenden Absatz, den man natürlich vorher gelesen haben sollte.


Da kann sich ein Blinder oder zumindest sehbehinderter Mensch auf Anfrage das Dokument in Braille zuschicken lassen...




Ihr versteht...





Wer nicht oder für die noch besseren Besserwisser, als ich einer bin:
Ich WEISS wie das gemeint ist, jaja, blinde Menschen haben dann wohl jemanden, der ihnen das vorliest und stellvertretend klickt blablabla.
Trotzdem fand ich es witzig.


"Wenn Sie das nicht lesen können, bitte hier klicken."
"Wenn Sie keine Luft mehr bekommen pfeiffen Sie."

Montag, 10. September 2012

Schön, wenn man perfekt ist...

Jaja, ich bin ja nicht nur als NähMa! bekannt, ich bin noch dazu ja auch SuperMa!
Ohne mich würde hier ja gar nichts laufen.
Ich bin einfach soooo toll. Und schön. Und reich. Und natürlich sehr bescheiden.

Ich erziehe ja inzwischen quasi die Kinder der ganzen Stadt, ach was sag ich, des ganzen Bundeslandes. Und weil ja hier tausende verzweifelte Mütter auf meinem blog landen erziehe ich ja eigentlich das ganze Land!
Ist doch so, oder?
;o)

Jedenfalls könnte man meinen, dass das so ist. Ich werde nämlich dauernd angequatscht (hab ja 'n bisschen Werbung gemacht und überall rumerzählt, dass ich wieder als Tagesmutter zur Verfügung stehe usw. außerdem macht das Reden darüber, dass andere Leute nicht glauben wir hätten uns schon wieder fortgepflanzt).
Also Menschen sagen mir, dass ich mir da ja ganz schön viel aufhalse und nee so fremde Kinder im Haus und dann noch die Eigenen dazu, mannmannmann. Aber, nee is schon voll gut, dass ich das jetzt wieder mache und man kennt ja auch jemanden, der jemanden kennt, der auch ne Tagesmutter hat und/oder als solche so'n bisschen nebenbei was verdient und so.
Ach und wie ich das denn alles bewerkstelligen würde, so den ganzen Tag.

Naja, ich blicke dann huldvoll herab und sage:"Och ganz einfach, an einigen Tagen lasse ich ein oder zwei Kinder um halb 6 in mein Haus, dann spielen wir ein bisschen, bis ich meine Kinder wecken gehe, dann tobt hier der Frühstückswahnsinn, bis alle versorgt sind und ihre Brocken beieinander haben, sämtliche Kleidungstücke gefunden sind und sowas eben.
Später dann fahre ich mit 2 bis 4 Kindern los um ein fünftes einzusammeln, danach bringe ich 2 Kinder in den einen und (m)eins in einen anderen Kindergarten, ein anderes von meinen zur Schule um dann mit dem hoffentlich richtigen noch übrig gebliebenen Kind zu mir nach Hause zu fahren, wo ebenfalls nur an manchen Tagen dann noch ein kleines Kind landet.
Jo und dann geht der Spaß los, bis ich dann ab Mittag einige der oben genannten Kinder wieder einsammeln gehe.

Manchmal passiert an solch einem Tag der perfekten SuperMa! und ihrer noch viel toller perfekten Tochter sowas:
alles wie oben beschrieben, bis ich sie an der Schule absetzte und sie sagt: "Mama, ich hab meinen Tornister zu Hause gelassen!"

*gg*

Na? Wer ist auch so super, wie wir?

;o)

Jaja, schon klasse, wenn man so toll ist!



Samstag, 8. September 2012

Ein Haus voller Neins

*Nein...

...nicht auf den Stuhl klettern
...nicht die Cornflakes in die Nase des anderen Kindes stecken
...nicht an die Schranktür hängen
...nicht die schwere Windfangtür aufdrücken um dann beim zuschwingen die Finger einzuklemmem
...nicht die Kiesel in den Abfluss stopfen
...nicht die Blumenerde essen
...nicht das Leberwurstbrot in die Haut massieren
...nicht den Fernseher küssen
...nicht die Bauklötze schmeissen
...nicht den Hundenapf befummeln
...nicht in den Buntstift beissen
...nicht beim Wickeln in die gutgefüllte Windel greifen
...nicht anderen an den Haaren ziehen
...nicht mit dem Kopf auf den Boden bollern
...nicht vom Stuhl auf den Tisch klettern
...nicht in NähMa!s Kemena(h)te schleichen (wieviele Neins da wohnen vermag ich gar nicht zu sagen!)
...nicht den Gliedermaßstab auseinanderbrechen


und wenn ich sage: "Erst den Mund leer machen, dann meine ich nach hinten in den Hals, nicht nach vorne auf meine Bluse." ;o)


*
{Nein}---gerne und sehr oft benutztes Wort um den Umgang mit kleinen Kindern zu ermöglichen, oftmals ist der Einsatz dieses kleinen Wörtchens durchaus lebenswichtig und begünstigt das Erreichen des Schulalters des kleinen Menschen.
Zum Beispiel: "Nein, nicht die Stricknadeln in die Steckdose stecken" oder "Nein, du machst keinen Kopfsprung von der Terrasse in den Gartenteich."

Je kleiner das Kind, um so häufiger die Neins.
Wächst das Kind, werden die Neins weniger, dafür aber größer. (Mmmh, wäre das dein ein proportionales Wachsen?)
Ein kleines Nein ist sowas wie "Nein, nicht die durchgekaute Waffel ins Sofakissen reiben", während ein großes Nein vielleicht sowas wäre wie "NEIN, du darfst nicht nach Südfrankreich trampen, auch wenn du schon 14einhalb bist".


Viele Neins kann man aber umgehen, indem man beispielsweise die Hundeschüssel wegräumt oder die Terrassentür schließt. (das ist aber langweilig *gg*)

Ausserdem werden Neins unsichtbar, wenn sich kein Kind im Raum befindet. Die Fernbedienung auf dem Sofa ist einfach nur eine Fernbedienung auf dem Sofa, kommt ein kleines Kind in den Raum, ist sie plötzlich ein klar sichtbares Nein.
Ist das nicht kurios? Fast schon Magie!


Schönes Wochenende!
;o)








Donnerstag, 6. September 2012

Tagesmutter Neuauflage

Nachdem mein Ausflug in die "richtige" Arbeitswelt zwar ein paar Erfahrungen brachte, ein kleines bisschen Kohle und die Überzeugung, dass Muttern vielleicht doch besser noch ne Weile zu Hause bleibt, bin ich nun wieder ein aktives Tagesmütterlein.
Was soll ich sagen?
Der Laden brummt!

Was der Gatte und ich persönlich nie hinbekommen haben, turnt hier grade durch meine Wohnlandschaft. 2 Kinder unter 2!
Sehr spaßig. ;o)

Sie hinterlassen eine Spur der Verwüstung, futtern alles, was sie in die Finger bekommen und machen, dass ich nur kalten Kaffee trinken kann.
Trinkt das eine, muss das andere auch was bekommen, ist ja klar, die kleinen Kiesel auf der Terrasse haben sie in stiller Einvernehmlichkeit überall verteilt, ebenso die Cornflakes.
Vielleicht werde ich ja eines Tages doch noch schlank.
Ich bin jedenfalls deutlich häufiger auf den Beinen als sonst. Und oftmals sogar nach einem Schnellstart vom Stuhl Richtung Kind, das grad Hilfe braucht, etwas essen muss, ne frische Buxe benötigt oder von etwas herunterzufallen droht. Ist ja auch gut für den Kreislauf.

Besonders spannend ist die Kommunikation. Sie sprechen ja nicht. Also noch nicht so Menschensprache. Gestik, Mimik und Gebrabbel, das eine oder andere echte Wort und ab und zu auch Gezeter wollen da entschlüsselt werden.
Und was das erstmal für die Kinder bedeutet. Die müssen jeweils mir klar machen, was sie wollen und dann auch noch untereinander klar kommen.
Aber das passt. Ich glaube wir bekommen das ganz gut hin.

Und das dritte Kind kann schon reden und wird zur Zeit eh nur *achtung bürokratensprech*  randzeitenbetreut. :o)

Joah, man kann sagen, hier ist Leben in der Bude.
Und bestimmt gibt das jede Menge Blogfutter.
Seid gespannt.

Ich geh mal fegen....Cornflakes, ihr versteht.

Dienstag, 4. September 2012

Warum Wo?

Da ich es ja grad mit Verwaltern habe, passt das hier so schön zum Thema.

Wir haben 4 Kinder, jedes davon befindet sich in einer Bildungsanstalt. Das neue Schuljahr hat begonnen.

Das sind die Fakten.

Neues Jahr heisst auch immer viel Papier. Papier, dass ich ausfüllen und unterschreiben muss. Genehmigungen, Hab-es-gelesen-Zettel, "Ja-ich komme"-Zettel, ich-bezahle-Zettel, Er-darf-in-den-Pausen-vom-Schulhof-Zettel undundund.
Das ist alles nicht so schlimm, trotzdem stolpere ich ständig über das:



Ort, Datum                                      Unterschrift




Datum und Unterschrift leuchten mir ein. Aber Ort?

Ich meine das mag für notarielle Geschichten oder Verträge und so einem Krempel vielleicht wichtig sein aber für Infozettel?

Ihr glaubt gar nicht wie oft ich den Namen unserer Stadt in den letzten zwei Wochen geschrieben habe.
Jetzt wohnen wir glücklicherweise nicht in Deggendorfen-Unterstadtlingen oder Flitzpiepenhausen, so dass ich mich über die Menge der zu verbrauchenden Buchstaben nicht beschweren kann.
Mir geht es um was anderes.

Ich meine, wir wohnen hier, die Kinder gehen auf die Schule hier in der Stadt. Was glauben die Zettelmachen WO ich den Schrieb unterschreibe?

Ich bin manchmal versucht "Auf dem Klo" oder "Küchentisch rechts aussen" zu schreiben.
Und ich frage mich, was passieren würde, wenn ich statt "Stadt wo wir wohnen" da Bangladesch oder Usbekistan hinschreiben würde?
Weiss es jemand?


Ok, und für Korinthenkacker sei an dieser Stelle gesagt: dies ist ein nicht ganz ernstzunehmendes Sinnlostexchen.



Montag, 3. September 2012

Blind Date

Wenn man Leuten, die man schon lange kennt und die einen vielleicht mal fragen:"Und, was macht ihr Sonntag so?", antwortet:"Och, wir besuchen mal Leute, die kennen wir gar nicht, nur so aus dem Internet und so....
dann kann man lustige Reaktionen ernten. Manche sagen vielleicht:"Wow, das ist ja super, viel Spaß!", das ist aber eher selten.
Die meisten sagen Dinge wie:"Waaaaas, aus dem Internet? Seid ihr irre? Vielleicht sind das irgendwelche Psychopathen, die murksen euch ab oder ketten euch im Keller an!" *

Naja, wir haben es riskiert und so richtig unbekannt waren mir diese Personen ja auch gar nicht, es handelte sich nämlich und meine liebe Blognachbarin Maufeline.

Ziel der Übung:
Völlerei!
;o)

Himbeertraum oder so mmmmmh


 Es war sehr schön! Ich saß mal wieder sabbernd vor Neid in einem Riesengarten, die Drittgeborene braucht jetzt dringend echte Hühner und trägt heute voller Stolz ein frischgelegtes Ei und ein paar Hühnerfedern in die Schule um sie dort zu zeigen.
Die Jüngste schwärmt immernoch von der gut gefüllten Verkleidungskiste. (Wir verfügen auch über eine, aber anderer Leuts Kisten sind natürlich viel spannender.)
Und auch der Gatte hatte Spaß.
Die Jungs, die zu Hause geblieben waren, waren selbst schuld, finde ich.

Mein Erstgeborener, der auch zu den oben erwähnten Entsetzten gehörte hat mir auf meine "Alles ok, wir sind gut angekommen-sms",  sogar eine Testfrage gestellt, die nur ich beantworten konnte, nur für den Fall, dass Maufeline mir vielleicht das Handy entwendet hätte! *gg*





*Dazu sei noch gesagt:
Ich will hier nix verharmlosen und das soll auch für niemanden eine Aufforderung sein sich mit wildfremden Menschen, die man vermeintlich kennt zu treffen, ich meine es GIBT diese bösen Geschöpfe, die sich übers Internet Opfer suchen. Also: liebe Kinder! Nicht nachmachen!

Zählerchen