Galoppierender Nadelwahnsinn mit erhitzter Ironie und einem Fünkchen Sarkasmus

Montag, 29. Oktober 2012

Scherben, Gebärden, Besuch

Wir hatten Besuch!
Das ist jetzt nicht soooo unglaublich selten, dieser Besuch war allerdings Teil 2 von unserem Blind date. Quasi der Rache-, äh nee, Rückbesuch. Ach egal. Schön war's!
Und dabei hab ich zuerst fast alles versaut. Ich hab nämlich durch nicht zu verstehende Wink-Gebärden am Fenster den Anreisenden Maufelines zu verstehen gegeben: dreht um und haut wieder ab! Ich meinte aber: hey, da seid ihr ja, parkt da vorne hinter dem Zaun!
Familie Maufeline hat sich dann aber nicht abschrecken lassen und ist einfach wiedergekommen, nachdem sie einen Parkplatz in ca. 3000 Meter gefunden hatten.

Gerne würde ich mich hier jetzt über die Parkplatzsituation am Hause auslassen, ich weiss allerdings nicht, wer hier so mitliest und ich rede nicht schlecht über noch Lebende...;o)
Vielleicht sollte ich eine Fabel schreiben?

Also, jetzt hatte ich "Besuch" und "Gebärden" aus meinem Post-Titel, fehlen noch die "Scherben":
es gab Pizza, die buk friedlich im Ofen. Der Gatte hat derweil den Gästen seine Schokoladen-Sammlung gezeigt, eben diese Pötte für aufs Brot, ihr wisst schon. Er hat in jedem Land eine Lieblingssorte und ausgerechnet, als er das schnöde Nutellaglas wieder in den Schrank stellen will, hatte ich die Backofenklappe auf halb acht, die beiden kollidierten ein kleines bisschen, echt nur ganz wenig an der Kante und die Backofentür zersplatterte in dreimillionen Teile! Und ich barfuß (logisch!) mittendrin!
Die Kinder hatten Spaß, wir hatten überall Scherben und Herr Maufeline saugte dann irgendwann die letzten Scherben weg!
Was für ein Spaß!
;o)


Dank der heilgebliebenen Innenscheibe und einiger Kontrollen haben wir die Pizza dann aber trotzdem essen können.

Die Kinder waren super, kurze Auftauzeit und schwupps waren sie nicht mehr zu sehen.
Die von Maufeline in ihrem Text beschriebenen angemalten Sitzsäcke, sind übrigens wieder piccobello. War ja nur Kreide. ;o)
ICH hätte das ja gar nicht erwähnt. Dafür war sie aber so nett meine danebengegangenen Winkversuche am Fenster nicht zu beschreiben...
Da soll noch mal einer aufs Internet schimpfen.
Ohne dieses hätte ich nämlich einige nette Leute niemals getroffen!
Also, das machen wir mal wieder, was? Aber ohne Scherben und so'n Zeug.


Und an dieser Stelle einen dicken Gruß an Annette! Sie ist nämlich mein allererstes Internet-Blinddate gewesen. Meinen Kindern ist sie eher als Stoffmarkt-Annette bekannt. ;o)
Wir treffen uns nämlich eigentlich fast ausschließlich zum bummeln auf dem Markt.





Freitag, 26. Oktober 2012

Es ist 8 Uhr, er hat seinen Posten bezogen

Ich schnall ab! Tag 4 mit der Säge. Es muss ein langer, harter Winter werden, der weisse Mann braucht viel Holz.


NähMa! füttert das Tageskind ab und legt es zum Morgenschläfen. Jetzt, ja genau jetzt ist ihre Zeit gekommen.Der Tarnanzug liegt bereit, das Körbchen mit den benötigten Utensilien ist gepackt. Zuerst hat sie über Flucht nachgedacht, dann den Plan aber verworfen. Es geht hier um mehr! Es geht um Gerechtigkeit, um Rache! Und es geht um das Wichtigste! Es geht um Stille!
Sägemann foltert ohne Unterlass sein Arbeitsgerät. Er zerlegt unschuldige Paletten zu mikroskopisch kleinen Holzsplitterchen. Holz um Holz wandert durch seine gnadenlosen Hände, er sägt, wie im Wahn!
NähMa! beobachtet durch den Spalt im Zaun sein verachtungswürdiges Werk.Und pirscht sich näher heran.
Da, da steht er, da sägt er. Mit dem Rücken zu NähMa!, die sich langsam näherschleicht. Mit blutunterlaufenen Augen beobachtet sie noch eine Weile die Szenerie, soll sie ihn doch mit einer Holzlatte verprügeln, wie sie es zuerst geplant hatte? Neinnein, das hätte nicht auf Dauer den gewünscheten Effekt.
Sie bleibt bei der geplanten Strategie:
Rennt mit ihrem ganzen Kampfgewicht von hinten auf Sägemann zu, hinterhältig, er hat keine Chance, reisst ihm die Säge aus der Hand und schubst ihn in den Geräteschuppen. Das mitgebrachte Vorhängeschloss schnell durch die Verriegelung gefädelt, einrasten, den Schlüssel verschlucken. Die Säge fest in der Hand stürmt sie laut jolend über das Gelände. HAA! Sie hat gewonnen! Sägemann ist dingfest gemacht!


Nicht, dass ihr meint ich wäre jetzt ganz irre geworden. Das habe ich nämlich heute Nacht so ähnlich geträumt! Mein Tarnanzug war ein Ganzkörpermaleranzug und Sägemann sah aus, wie Jonathan Hart. Vielleicht hätten wir gestern abend doch keine Folge "Hart aber herzlich" gucken sollen...
Außerdem hatte ich einen Indianderkopfschmuck an und Kriegsbemalung!
Jetzt mal im Ernst! Bis in meine TRÄUME verfolgt mich Sägemann.
Kennt jemand einen guten Spezialisten für, äääh, Gehirn?

Donnerstag, 25. Oktober 2012

Er tut es schon wieder!

Er sägt! Grrrrr.
Ich weiss inzwischen auch, was da gesägt wird. Der kleine Lehrling darf für den großen Chef das Kaminholz für den Winter sägen!!!

Damit der große Chef dann gemütlich auf seinem Bärenfell liegt, draußen Frost und Kälte er hat's schön warm und RUHIG und  krault sich...ach egal!
So folgender Plan!
Ich mache ausfindig, wo genau der große Chef wohnt, dann warte ich auf kalte Tage, möglichst freie Tage natürlich, damit er auch zu hause ist, dann warte ich auf Rauch aus dem Schornstein, gebe ihm noch drei bis fünf Minuten und dann werde ich durch große, extra dafür angeschaffte Lautsprecher ganz schlimme Musik abspielen, gefolgt von Sägegeräuschen und vielleicht noch ein bisschen Flex.
Flex nehm ich beim Gatten auf, Säge, haha, ratet mal und schlimme Musik wird wohl irgendwo aufzutreiben sein. Ja, das ist ein guter Plan für einen oder zwei Adventssonntage, finde ich.

Für heute habe ich mir Folgendes vorgenommen:
Ich werde die große Schüssel mit den Kastanien nehmen, mit denen sonst die Tageskinder spielen und mich nicht sehbar auf der Terrasse verschanzen. Dann werfe ich sie einzeln auf den Sägemann. Immer, wenn er mir den Rücken zudreht eine, bis er weitersägt, dann die nächste. Luftlinie ca 20 Meter, die Erdanziehungskraft mit einberechnet, sollte das zu schaffen sein.

Wenn ich ihn dann genug verunsichert habe nehme ich das vom Gatten kürzlich neu erworbene Fan-Megaphon und werde zu ihm sprechen.
Vielleicht ein bisschen anfeuern und ihm Tipps geben:
""Hey, Sägemann, kannst du überhaupt noch hören? Gogogo, Sägemann, du schaffst es!" Gefolgt vom "We are the Champions" gesungen von mir und ein paar Stadionsprechgesängen. Vielleicht noch "Sägemann, ich weiss wo dein Auto steht" und danaaaach geb ich ihm Ratschläge.
"Hey, nimm erst das dünne Brett, Sägemann, jaaaa, das sieht guuut aus, immer weitermachen, hupps, da ist was runtergefallen, schöööön wieder aufheben, noch 10, noch 9, noch 8, noch 7, schaffst du's noch, Sägemann?
"So ein Taaaaag, so wunderschöööööön wie heuteeeee....."
"Ohoh, Sägemann, pass auf die Fingerchen auf, schööön vorsichtig, nicht dass der große Chef am Ende blutiges Holz hat, was? Das wolln wir ja nicht. Immer schön langsam sägen, ist das Sägeblatt noch in Ordnung, mir scheint das inzwischen etwas abgenutzt, Sägemann, wechsel das lieber mal aus, aber schön den Strom abstellen vorher, immer hübsch aufpassen, bist doch schon ein großer Sägemann, was? Jaaa, sooooo groß isser schon, und wie fein er sägen kann!"
Gesang: "Sägemann, Sääägemann, guckt wie fein er säääägen kann!"

So und dann irgendwann werde ich bestimmt abgeholt und bekomme ein schönes und vor allem ruhiges Zimmer, vielleicht mit ganz weichen Gummiwänden...mal sehen.
Ich schicke euch dann Grüße aus der Anstalt.





Mittwoch, 24. Oktober 2012

Vielleicht schreib ich ja doch mal ein Buch

....denn wenn dieser Typ nebenan nicht bald mit seiner Scheissstichsäge fertig ist, die er seit gestern mit steigender Wonne betätigt, dann habe ich spätestens morgen den Inhalt für einen Horror-Mord-Schockerroman mit mindestens drei Fortstetzungen zusammen und zwar einzig und allein aus den entstehenden Fantasien, die das Geräusch einer Stichsäge in meinem Kopf hervorzurufen vermag!
Ihr glaubt nicht, was mein Kopfkino alles mit diesem Menschen anstellen kann und zwar unter zuhilfenahme seiner eigenen Säge!
Und das sage ich, die, die noch nie nen echten Splatterfilm gesehen hat, weil sie sich dann nachts nicht aufs Klo traut! Und ich, für die das Geräusch einer Säge normalerweise anzeigt, dass sich die drei ??? auf dem Schrottplatz von Onkel Titus befinden.
Aber genug ist genug!
Vielleicht sollte ich mal rübergehen und dem Typen helfen! Aber ich glaube das wäre zu gefährlich.....für ihn!



Dienstag, 23. Oktober 2012

Ach, dat issen Junge?

Songwriter hört auf, las ich grade. Also, ich hätte nicht gedacht, dass es dieses Hühnerbrüstchen mal auf mein blog schafft, aber diese Nachricht stimmt mich fröhlich.
Alles Eunuchen....




Dies ist vermutlich ein ziemliches in die Nesseln setz post, ist mir aber egal. Ich hoffe nur, dass der plötzliche Abschied nicht bedeutet, dass jetzt die Liederchen wieder mehr im Radio gespielt werden.
Das hat bei mir den gleichen Effekt wie Scheiben-reparier-Werbung und ein ganz bestimmter Müslihersteller, der jetzt auch in Öl macht. Eine absolute Garantie dafür, dass ich diese Produkte niemals nicht kaufen werde und den Weiter-Knopf am Radio betätige.


Wääähäääähäääää!

Mein armes Computerchen scheint sich so langsam aus dem aktiven Dienst zu verabschieden und, so wie ich heimlich vermute, auf sein baldiges Ableben vorzubereiten. Das veranlasst mich persönlich zu lautem Jammern und Wehklagen.
Immerhin hat mir der Gatte so ein miniminikleines Ersatzgerätlein zur Verfügung gestellt, das sich aber leider manchmal weigert sich mit dem weltweiten Netzt zu verbinden.
Unter dem Strich heisst das:
bloggen ist sehr mühselig, ich hab einfach zu dicke Finger für die kleine Tastatur, alle meine vorbereiteten Sachen sind auf dem alten Rechner, ich hoffe inständig und bitte dafür um alle verfügbaren Daumen meiner Leserschaft, dass sich das Rechnerlein noch so lange am Leben hält, bis ich alles sichern konnte, was mir am Herzen liegt.Außerdem ist es voll blöd, wenn man mitten im Schreibflug ist und dann streikt die Technik.
Mist!
Von mir gibts also erstmal nur sporadisch was zu hören.
Es sei denn das kleine Dingelchen, mit dem ich jetzt grade schreibe und ich, werden doch noch bessere Freunde.
Wer also auf irgendetwas von mir wartet, Nachrichten, mails oder sowas, den bitte ich sich noch etwas zu gedulden.
Danke.
Ich  hoffe auf Besserung.

Sonntag, 14. Oktober 2012

Leben im Wohnmobil {1}

Ha! Meine neue kleine Kolummne.

Vorher sei allerdings gesagt:
Wir sind vermutlich nicht die allertypischsten Wohnmobilfahrer, ich verweigere auch immernoch mich als Wohnmobilist zu bezeichnen. Das klingt so militant.

Ok, wir bewohnen zu sechst ein relativ großes Auto und nehmen auch den Hund mit. So kurven wir durch die Lande. Andere würden das als Folter betrachten, für uns ist es Urlaub.
Nunja, meistens.

Der Urlaub beginnt, wie bei allen anderen Leuten auch, mit:
Packen!
Ich hasse es!
Wir schleppen Unmengen an Zeug in die Karre, immer das höchst zugelassene Gesamtgewicht im Sinn und verteilen eine Millionen Dinge in kleine Fächerchen oder, was Mobilbauer wohl besonders praktisch finden, unter die Sitzflächen. Die Dinge, die man unter die Sitzflächen packt, braucht man genau dann am dringensten, wenn grade jemand darauf sitzt (meistens ich).
Falls jemand erwägen sollte sich ein Wohnmobil aus rein praktischen Gründen zu kaufen, einer davon wäre z.B. "ach, das ist sooo praktisch, man packt nur ein paar frische Dinge ein und kann dann direkt los fahren, der Rest ist ja schon im Wohnmobil"------VERGESST ES!!!
Ok, Schlafsäcke, H-Milch und Zahnpasta können vielleicht drin bleiben aber man braucht unwesentlich mehr, um Urlaub zu machen, glaubt mir!

Dann wären da noch so Dinge wie:

-Frischwassertank
-das gute alte Grauwasser (ich wusste nichtmal, dass es sowas gibt, bevor wir uns mit dem Thema Wohnmobil beschäftigt haben)
-Kassettentoilette

Wer eine hohe Würgebereitschaft hat, braucht einen Partner, der diese Dinge erledigt.
Frischwasser ist einfach, Schlauch in die dafür vorgesehen Öffnung stecken, Wasser marsch, man kann auch "Haltbarmachzeug" mit hineinkippen, das ist gut für das Gewissen.
Wir trinken unser Frischwasser nicht und haben einen hohen Verbrauch, deshalb kippen wir nur im Sommer oder im Ausland oder nach dem Auffüllen an etwas befleckten Wasserhähnen unser "Antigammel" in den Wassertank.

Grauwasser ist schlicht und ergreifend Abwasser. Das sammelt sich in einem Tank unter dem Fahrzeug und kann dann an geeigneter Stelle entsorgt werden. Mit etwas Glück gibt es an der Entsorgung eine große Rinne, man fährt drüber, öffnet den Tank und dann: weg damit.
Manchmal braucht man aber auch einen Schlauch um das Wasser zu entsorgen. Bei unserem Modell ist die Öffnung leider dermaßen beknackt angebracht, nämlich mitten unter der Karre, dass es nicht möglich ist dort mal eben schnell einen Schlauch anzuschließen. Die praktische Rohrverlängerung an die Seite des Fahrzeuges ist seit 2,5 Jahren in Planung...
Einmal haben wir direkt auf dem Rhein unser Abwasser, äh Grauwasser entsorgen können. Die kleine Fähre nach Boppard war nämlich zu klein und beim Auffahren haben wir ein kleines bisschen hinten aufgesetzt und uns den Verschluss des Abwassertanks abgefahren, so dass sich das immerhin noch spülischaumige Wasser auf der ganzen, kleinen Fähre verteilt hat.
Seitdem haben wir einen stählernen Aufprallschutz unter dem Fahrzeug. Wie gut, dass sich der Gatte mit Metall auskennt. ;o)
Der Fährmann fand das auch nicht so sonderlich lustig, hat sich aber nicht getraut zu schimpfen, weil er uns nämlich kurz vorher noch fröhlich winkend auf sein Fährschifflein gelotst hatte.
Boppard fanden wir dann leider eher uninteressant und um wieder auf die andere Rheinseite zu gelangen, die wir irgendwie doch jetzt schöner fanden, sind wir dann bis Koblenz zurückgefahren. Da haben die nämlich Brücken. ;o)
Unsere beginnende Fährphobie haben wir dann Tage später in Bingen gleich bekämpft und sind nach Rüdesheim übergesetzt (zwischendurch wieder Seitenwechsel mit Brücke, falls der Ortskundige jetzt ins Grübeln kommt, Mainz hat auch Brücken).
Die Fähre war vertrauenerweckender und der Tankstöpsel blieb dran.

Aber ich schweife ab. Nun zur Toilette.
Die muss sein, wenn man nicht ständig auf Campingplätzen wohnen will.
Bei 6 Personen, von denen inzwischen niemand mehr Windeln trägt, muss man die Kassette täglich leeren, manchmal reicht es auch zwei Tage aber dann ist Schluss. Schummeln geht auch nicht, voll ist voll.
Die Kassette kann man dann ebenfalls an dafür vorgesehenen Entsorgungsstationen leeren. Die muss man natürlich auch finden.
Und ich möchte betonen, dass ich persönlich glaube, dass man sich zur gemeinschaftlichen Benutzung einer Campingtoilette mindestens dutzen muss.
Es ist schon was anderes, sich eine echte Keramik mit Abwasseranschluss zu teilen oder ein Plastikklöchen unter dem sich die, äääh Gülle sammelt. ;o)
Sorry, ich hoffe niemand isst beim Lesen.

Also, die Aufgaben sind bei uns klar verteilt. Der Gatte klettert aufs Dach um die Gepäckbox zu bedienen, Fahrräder fest- oder abzuschnallen, Dreck aus den Dachfenstern zu pulen usw. und ich mach das Klo.
Das ist gerecht. ;o)

Auf das Klothema werde ich an anderer Stelle noch weiter eingehen...

Soweit Teil 1 meiner etwas blasphemischen Wohnmobilerzählungen, schalten Sie auch beim nächsten Mal wieder ein, wenn es heisst:
"Ein Antiurlauber gibt Reisetipps!"







Freitag, 12. Oktober 2012

In eigener Sache

Da mein Postfach leider von irgendeinem Dreck zugespammt wird, muss ich leider die Sicherheitsabfrage einbauen. Ich hoffe, dass hält niemanden (also echte Menschen, am liebsten nette) davon ab, sich hier kommentatorisch auszuleben. ;o)
Danke!

Kleine Deutschlandreise

Jo, die haben wir gemacht, ich hatte sogar ab und zu mal ein bisschen Internet, deshalb konnte ich mich melden. ;o)

Na, wer hat Lust zu raten, wo wir waren?





Das sind jetzt nicht alle Weltstädte, die wir besucht haben, aber bei ein paar andern hab ich einfach vergessen zu knipsen.
Ist nicht so irre schwer zu erraten in welcher Ecke Deutschlands wir uns aufgehalten haben, oder?

Obwooohl, dieses Bild hier könnte Verwirrung stiften:

(man achte auf den Teller!!)



Nu bin ich wieder da und muss mich erstmal durch die blogLandschaft lesen.

Mittwoch, 10. Oktober 2012

Mein Leben ist ein Ponyhof

Wenn fünf von sechs Familienmitgliedern in einem kleinen Raum zum Frühstück sogenannte Cerealien essen, mit Wonne und großem Appetit, dann kommt sich das sechste Familienmitglied (ich), unter Umständen vor, als säße es im Pferdestall.
Aus Rache habe ich dann Knäcke gegessen.

Dienstag, 9. Oktober 2012

Überall Hubschrauber

Heute, nach langer Zeit mal wieder einen Spielplatz frequentiert. Au Backe! Alles voller gutgekleideter, dem Wetter angepasster und meist mit Tatze verzierter Kinder, mitsammt den dazugehörigen, ebenfalls perfekt gekleideten, *neudeutsch* Helikoptereltern, die Mutter gerne mit fescher Bommelmütze und Steppjacke, der Vater entweder bieder in jägergrün oder als cooler Junggebliebener. Springend um die Frucht ihrer Lenden, böseBlicke auf evtl. größere Kinder werfend, die sich ihren Sprößlingen auf einen Meter nähern. Puh, ich warnoch nie eine Spielplatzmutter.l

Freitag, 5. Oktober 2012

Superlative

Das Beknackteste, was man im Leben mit Kindern so lernen kann ist:

Reisebetten auf- und abbauen!

Also, ich kann das, ich kann sogar verschiedene Modelle! Aber beknackt ist es trotzdem.



So und das andere superste ist das Kreativste, das ich in der letzten Zeit zustande gebracht habe, neben Handballsocken kürzen:


Kastanien in eine große Schüssel füllen und sie den Kindern zum Fraß vorwerfen zum spielen zu geben!
Juhu!
Konfetti, Lametta und Luftschlangen auf mich!

Ach ja, ich dachte beim Spielen mehr an umfüllen, befühlen, Hände reingraben, sich reinsetzen, in Tücher wickeln, mit der Kelle aufsammeln, in Dosen legen usw.

Die kleinen Kinder denken mehr an...........werfen.

Ich bin ein kleines bisschen frustriert.










Donnerstag, 4. Oktober 2012

Wechstaben verbuchselt

Heute morgen im Radio, es ging um Politik, der Sprecher baute einen langen Schachtelsatz und endete mit:

"...der bürische Sürger!"

*schlapplach*



Ich lieeebe das! Nie vergesse ich "Samstag Nacht", mit "darf ich Sie an die Behke titten?", "möchten Sie eine Koxbampf mit Schwill Teiger?"

Und mein Zweitgeborener, der jahrelang entrüstet ausrief:"Mann, das ist aber auch ne Rauesei!"

;o)


Gebt mir mehr!

Mittwoch, 3. Oktober 2012

Ich habe genäääht!!!

Hach, heute am freien Tag räumte ich das Bett des kleinen Besetzers aus meiner Kemena(h)te, sortierte den Kram vom Nähtisch, enstaubte diesen und auch die Nähmaschinen, fädelte neues Garn in die Overlock, ließ mich feierlich auf meinem Höckerchen nieder und machte mich an das kreativste Objekt, was ich seit langem in der Hand hatte. Sowas habe ich noch nie genäht, eine Herausforderung quasi.
Noch dazu für mein eigenes Kind!


















Ich habe Handballsocken gekürzt!!

;o)

Zählerchen