Galoppierender Nadelwahnsinn mit erhitzter Ironie und einem Fünkchen Sarkasmus

Samstag, 26. Januar 2013

Gehirnjogging

Endlich weiss ich wofür es gut ist, wenn man viele Handarbeitsprojekte gleichzeitig bearbeitet.
Mein Problem ist nämlich:
Ich bin so furchtbar sprunghaft, ich fange also an Socken zu stricken, während das Langzeit-Häkelprojekt (200Quadrate) kurz mal auf Eis liegt, nebenbei der Wetterschal und weil es ja sonst langweilig wäre ein anderes Häkelprojekt "Nur für mich", außerdem in der Tasche für längere Autofahrten einen Schal für die große Tochter auf dicken Stricknadeln und auf dem famosen Sessel ein neu angefangener Schal in quietschgrün und flauschig, dafür aber mit komplizierterem Muster.
Das ist jetzt nur die Auswahl, die mit Garnen und Nadeln zu tun hat. Von den anderen Ideen und angefangenen Dingen rund ums Hobby, fange ich jetzt mal gar nicht an zu reden.

Jetzt zur Logistik:
Socken gehen gut vor der Glotze oder im Auto auf längeren Fahrten, ebenso der Schal für die Tochter. Keine komplizierten Zählereien, nix aufregendes.
Grannies für die 200er Decke gehen am besten in Ruhe auf dem famosen Sessel, da ist ja eben jedes Granny anders, als das andere, also muss man aufpassen.
Der grüne Flauschschal ebenso-famoser Sessel.
Mein neues Projekt für mich hat erstmal auch mit Grannies zu tun, aber nur mit einer Sorte, maximal zwei, das wird sich noch zeigen. Wenn ich also 3 davon gehäkelt habe, kann ich die auswendig, die gehen dann auf dem Sessel, dem Sofa oder im Auto.
Jetzt muss ich mir also merken, was ich wo arbeiten kann UND wie es gearbeitet wird.
Das eine Ding braucht eine Luftmasche zwischen zwei Stäbchen, das andere braucht 2 an der Ecke aber drei, wo das andere wiederum mit einer auskommt.
Bei dem einen Teil 3 Stäbchen in einen Zwischenraum, bei dem anderen 3 zusammen abgemaschte Stäbchen in der dritten Reihe, danach aber nur einfache Stäbchen und 5 Luftmaschen.
Dann noch die Frage, wieviele Abnahmen bei der Hacke hab ich jetzt schon gemacht und  bin ich jetzt in der 2. oder 3. Reihe danach?
Und überhaupt, was gibt's heute zu essen, ist dafür eigentlich alles da und wann sind alle Esser zu Hause?

Also, ICH brauche kein Sudoku oder sowas.

;o)

Mann, das sind Sorgen, was?

Kommentare:

Nina hat gesagt…

Also ich bewundere dich ja. Ich beginne immer erst ein neues Projekt, wenn ich mit dem alten fertig bin. Sonst würde ich nur durcheinander kommen. Ich kann auch nicht zwei Bücher auf einmal lesen. Da würde ich sonst die Geschichten vermischen.

Also, Hut ab und alles Liebe

Nina

Kristina hat gesagt…

...diese Art von Gehirnjogging kenne ich. Das Dumme daran ist bei mir, irgendwann wird es zuviel und landet dann in der UFO-Kiste. Und dort schlafen die unfertigen Dinge dann erst mal vor sich hin.
LG, Kristina

Peziperli hat gesagt…

Ja ja das kenne ich! Ich bin genau so! Dann hab ich nix fertig und fange schon wieder das nächste Projekt an. Sollte ich das vielleicht mal ändern?
Mal sehen!
LG Petra

NähMa! hat gesagt…

Och , ich sehe da eigentlich kein Problem. Ich meine die angefangenen Dinge fressen ja kein Brot und haben meistens auch kein Verfallsdatum, es sei denn man wollte für einen bstimmten Anlass was machen oder die Kinder drohen rauszuwachsen. Die Häkeldecken würden meine sonstigen Projekte schön blockieren, wenn ich die erst fertig machen wollte. Ich brauch immer mal Abwechslung. Und wie ich ja im post schrieb, die komlizierten Muster kann ich nicht vor der Glotze oder im Auto machen, da brauch ich stumpfsinnige Arbeit.
Aber solange der Großteil irgendwann dann mal fertig wird, sehe ich da keine Probleme. :o)

Trüffelmaus hat gesagt…

Respekt, soviele komplizierte Projekte zur gleichen Zeit! Ich habe an der Nähmaschine mehrere Projekte zur gleichen Zeit. Das wozu ich Lust habe wird weiter genäht. Im Moment liegt vieles zugeschnitten auf dem Tisch.
Die was-gibt-zum-Essen-Frage haben wir mit einer wunderbaren App für das iPhone gelöst. Wöchentlich Plan erstellen und Einkaufszettel ausfüllen

LG

Zählerchen