Galoppierender Nadelwahnsinn mit erhitzter Ironie und einem Fünkchen Sarkasmus

Donnerstag, 15. August 2013

Schweden{3} oder Erstmal hinkommen

Vom Ruhrpott nach hinter Hamburg hatten wir ja nun schon geschafft, die erste Nacht ruhig und friedlich, für einen Autobahnrastplatz wirklich ruhig und friedlich verbracht, beim kurzen Frühstück ein bisschen Leute geguckt, ein paar geistige Notizen gemacht ("mussich mir merken für den blog") und dann fuhr der Sohn uns weiter.
Bis Flensburg, da war dann wirklich Schluss für ihn, denn ganz kurz hinter Flensburg fängt dann auch schon Dänemark an.
Das Land haben wir gefühlt ziemlich fix durchquert, außer einem weiteren Rastplatz hatten wir weiter keinen Kontakt zu dänischem Boden, wir waren viel zu aufgeregt und gespannt endlich Schweden zu erreichen.
Auf dem Rastplatz hatte ich dann eine sehr kurze aber doch heftige Begegnung mit einer militanten Tierschützerin (ich nannte sie so, natürlich nur in Gedanken, ich glaube in echt war das nur ne gestresste Urlauberin mit Helfersyndrom und Langeweile), die mir ziemlich blöd von der Seite kam, weil sie es suboptimal fand, wie wir unserem Hund die Pause gestalteten.
Immerhin hatten wir dann den ersten running gag des Urlaubs.

Ach so, noch ein paar Worte zu unserer Reiseroute. Um nach Schweden zu gelangen, muss man diverse Wassermassen überwinden. Das geht mit der Fähre, z.B. von Travemünde aus oder eben durch Dänemark, wobei man auf diesem Weg das Wasser mittles Tunnel und Brücken unter- und überquert.
Beides kostet in etwa gleich viel Geld (soweit wir wissen).
Nun, wir sind keine Fährentypen. Wir wissen nie, wann und ob wir wirklich losfahren, vielleicht wird noch ein Kind krank oder beruflich ändert sich was undundund.
Außerdem dauert die Überfahrt 8 Stunden und überhaupt.
Also: Strasse!

Die erste große Wasserüberquerung ist  der große Belt
Die Fotos sind während der Fahrt, mit dem Mobiltelefon aufgenommen, also eher in schlechter Qualität. Sorry, die gute Kamera hatten wir zu Hause gelassen...



Und dann ist da noch die Öresundbrücke, das heisst zuerst fährt man in Dänemark in einen Tunnel  ins Wasser um dann irgendwo  mitten im Ozean wieder das Tageslicht zu erblicken und auf die famos anzusehende Brücke zu fahren und dann immerhin schonmal quasi schwedischen Luftraum zu durchfahren.


Und plötzlich ist man in Malmö.
Ungefähr das Erste, was wir sahen, war schon ziemlich schwedisch:


Geschafft!
Jetzt hieß es einen geeigneten Übernachtungsplatz finden, damit wir am nächsten Tag in gemütlicher Umgebung einen besonderen Tag feiern konnten.



1 Kommentar:

Die kleine Werkstatt hat gesagt…

Diese Brücken sind immer der helle Wahnsinn. Das fand ich schon in Holland ... unter Wasser, über Wasser. Manchmal schon echt ein wenig gruselig, wenn man sich die Dimensionen überlegt.

Ich schicke Dir allerliebste Grüße und warte geduldig und gespannt auf den nächsten Teil,
Steph

Zählerchen