Galoppierender Nadelwahnsinn mit erhitzter Ironie und einem Fünkchen Sarkasmus

Mittwoch, 30. Januar 2013

Farbiger Januar und ein knallbunter Kuschler

Welche Farbe hat eigentlich Sturm?
Ich glaube ich brauche für den Wetterschal mal noch ein paar fröhliche Grautöne....

Heute lasse ich euch mal auf 4 Wochen Januar gucken:


Unten links auf A4 ist der erste Januar, oben rechts auf G1 der 28.
:o)



Und hier der krasse Kontrast dazu: der fertige Schal für die große Tochter, gestern endlich fertig geworden und heute mit Stolz zur Schule getragen. Das wäre farblich wohl so ungefähr August, oder?
Ich habe ihr gesagt, wenn sie den Schal verschlampt, vergisst oder er sonstwie verschwindet, muss sie eigenhändig einen neuen stricken. *gg*
Ich hoffe es wirkt.


Kurz vor Schluss beim Stricken wollte ich schon aufhören, weil mir der Rest so gut gefiel. Den hätte man doch prima in so einen Kastenbilderrahmen legen können oder eine Blumenwiese drum filzen oder sowas.
Ich habe aber widerstanden!



Montag, 28. Januar 2013

Neues von Backfred

So, Christina hat Backfred an den Computer gelassen :o)

Und wir haben noch eine neue Teilnehmerin, die sich angeschlossen hat.

Ich hoffe, dass die Reise jetzt reibungslos weitergehen kann, ohne dass es Herr Ingwer wieder so spannend macht und einfach in der Post verschwindet.
Immerhin ist es jetzt ein kleines bisschen wärmer, zumindest hier in seiner Heimat.
Also, Backfred, falls du nochmal vor lauter Heimweh vor dem Bildschirm sitzt:

Gute Reise! Und vielleicht bist du Ostern ja wieder zu Hause...wer weiss.


Samstag, 26. Januar 2013

Gehirnjogging

Endlich weiss ich wofür es gut ist, wenn man viele Handarbeitsprojekte gleichzeitig bearbeitet.
Mein Problem ist nämlich:
Ich bin so furchtbar sprunghaft, ich fange also an Socken zu stricken, während das Langzeit-Häkelprojekt (200Quadrate) kurz mal auf Eis liegt, nebenbei der Wetterschal und weil es ja sonst langweilig wäre ein anderes Häkelprojekt "Nur für mich", außerdem in der Tasche für längere Autofahrten einen Schal für die große Tochter auf dicken Stricknadeln und auf dem famosen Sessel ein neu angefangener Schal in quietschgrün und flauschig, dafür aber mit komplizierterem Muster.
Das ist jetzt nur die Auswahl, die mit Garnen und Nadeln zu tun hat. Von den anderen Ideen und angefangenen Dingen rund ums Hobby, fange ich jetzt mal gar nicht an zu reden.

Jetzt zur Logistik:
Socken gehen gut vor der Glotze oder im Auto auf längeren Fahrten, ebenso der Schal für die Tochter. Keine komplizierten Zählereien, nix aufregendes.
Grannies für die 200er Decke gehen am besten in Ruhe auf dem famosen Sessel, da ist ja eben jedes Granny anders, als das andere, also muss man aufpassen.
Der grüne Flauschschal ebenso-famoser Sessel.
Mein neues Projekt für mich hat erstmal auch mit Grannies zu tun, aber nur mit einer Sorte, maximal zwei, das wird sich noch zeigen. Wenn ich also 3 davon gehäkelt habe, kann ich die auswendig, die gehen dann auf dem Sessel, dem Sofa oder im Auto.
Jetzt muss ich mir also merken, was ich wo arbeiten kann UND wie es gearbeitet wird.
Das eine Ding braucht eine Luftmasche zwischen zwei Stäbchen, das andere braucht 2 an der Ecke aber drei, wo das andere wiederum mit einer auskommt.
Bei dem einen Teil 3 Stäbchen in einen Zwischenraum, bei dem anderen 3 zusammen abgemaschte Stäbchen in der dritten Reihe, danach aber nur einfache Stäbchen und 5 Luftmaschen.
Dann noch die Frage, wieviele Abnahmen bei der Hacke hab ich jetzt schon gemacht und  bin ich jetzt in der 2. oder 3. Reihe danach?
Und überhaupt, was gibt's heute zu essen, ist dafür eigentlich alles da und wann sind alle Esser zu Hause?

Also, ICH brauche kein Sudoku oder sowas.

;o)

Mann, das sind Sorgen, was?

Freitag, 25. Januar 2013

Juuuhuuuuuu! Der verloren geglaubte Keks ist da!

Grade hab ich Nachricht von Backfred erhalten! Er ist nach über einer Woche in der Post endlich im neuen Domizil angekommen und befindet sich nach 3 Aufenthalten im Ausland wieder in D!
Zitat: "Die Reise war Popo-kalt"
Also, falls sich schon jemand Sorgen gemacht hat: ihm geht's gut und bestimmt gibt's bald Neuigkeiten. Ich weiss schon wo er ist...*flööööt*


Edit:
Hier gibt's schon was zu sehen. Aber da kommt noch mehr. ;o)
Backfred bei Christina 

Von Frauen, Kuchen und Glitzer

Wer Kinder hat oder Patenkinder, Neffen, Nichten oderoderoder, der kommt nicht drumherum hin und wieder an diversen Veranstaltungen von diversen Vereinen, Bildungsanstalten oderoderoder, teilzunehmen.
Da gibt es Bastelnachmittage, Tage der offenen Türen, Vorstellungsnachmittage, Sommerfeste, Laternenfeste, Abschlussfeste, 100-,50-, 15- Jahre Bildungsanstalt-Feste, Abschiede, Willkommensfeste, Weihnachtsfeste undundund.
Auf diesen Festen kann man gegen eine kleine Spende meist auch etwas essen. Und damit bin ich beim Thema:

DAS KUCHENBUFFET

 Manchmal, wenn ich selbst nicht als Helferlein hinter dem Buffet stehe, beobachte ich gerne das Treiben an der langen, gut beladenen Kuchentafel.
Und ich muss sagen, je länger so ein Buffet da steht, um so leichter fällt mir der Verzicht auf Kuchen.
Ein Käffchen? Ja gerne, aber der Kuchen macht mich einfach nicht an.
Ich beobachte:
-da steht ein aufgebautes Buffet in irgendeinem Raum, es gibt keinen Wasseransachluss.
-da stehen kleine Menschen mit flinken Fingern, die grade noch in der Nase bohrten und nun den Kuchen erstmal durch herzhaftes Reinpieksen begutachten
-da stehen noch mehr kleine Kinder, grade so groß, dass die Nase über die Tischkante reicht und niesen herzhaft über die Tafel
-da ziehen Frauen ihre baumelnden Umhängetaschen einmal an der Sahnetorte vorbei ("Ooooh mein Gooooott! Die Tasche ist von SantaAnnaMaria!!!"
-da stehen Frauen hinter der Tafel, die sich im Ohr puhlen, den Hals kratzen, die Haare sortieren, das Handy bedienen, sich die Nase putzen, ihren Kindern die Nase putzen UND Kuchen verteilen! Ich betone nochmal kurz das Fehlen eines Wasseranschlusses im Raum!
-wenn so langsam der Schluss der jeweiligen Veranstaltung naht, haben die 3-7 Frauen hinter der Theke nicht mehr so recht was zu tun, dann sehe ich Frau 1 die 3 restlichen Kuchenplatten zusammenschieben, Frau 2 sortiert den festen Kuchen (mit den Händen), auf eine kleinere Platte, ein Stück Kuchen wird gekauft, Frau 4 sortiert die Tortenreste auf eine andere Platte, weil Frau Besucherin gerne ihre noch belegte Kuchenform wieder mit nach Hause nehmen möchte.
Frau 1 sortiert nun die restlichen Stücke von 3 auf 2 Platten um. Noch jemand nen Kaffee? Is aber nur noch lauwarm.
So geht das eine ganze Weile, jede möchte noch ein bisschen behilflich sein und nicht nur dumm rumstehen, also wird Kuchen rumsortiert, was das Zeug hält.

Mein Gatte steht in solchen Momenten weise lächelnd neben mir rum und beobachtet seinerseits mich. Ich sehe ihn innerlich den Kopf schütteln über seine Paranoia-Frau.
Soll er schütteln, mir egal. ICH hab ja keinen Kuchen gegessen. ER schon.
Er soll in solchen Momenten auch schonmal ein sachtes "Die wird immer bekloppter!" geraunt haben. Mir auch egal! ICH hab ja keinen Kuchen gegessen. :o)
So und weil es so herrlich passt möchte ich gerne hier einen Beitrag von Maufeline verlinken.

Da geht es um das Sichtbarmachen von Bakterien. Lest mal, es lohnt sich.

Und ich frage mich derweil wieviel Tonnen Glitzer sich wohl nach 3 Stunden auf so einem Kuchenbuffet befinden....



P.S. Nein, ich wohne nicht in Saustallhausen und hier leben auch nicht nur verrückte Frauen ohne Ekelgrenze.  Mitunter esse ich auch von solchen Buffets. (Meist wenn ich weiss wo der Kuchen herkam...*flöt*)
Mein Beitrag sei als kühner Mix verschiedener Begebenheiten zu verstehen, mit ein bisschen künstlerischer Freiheit und ich möchte auch noch betonen, dass keine der von uns frequentierten Einrichtungen bisher Probleme mit dem Gesundheitsamt hatte, oder sowas....
Nur falls gleich irgendjemand aus der politisch korrekten Ecke gesprungen kommt und mir böse mails schreibt, oder sowas...

PPS: ich bin übrigens auch keine Frau mit klinisch reinem Haushalt, der jeden Tag mit Desinfektionsmittel gereinigt wird. Alleine bei der Vorstellung muss ich glucksen.
Ich bin auch Anhängerin der Theorie, dass ein bisschen Dreck voll wichtig ist fürs Immunsystem undsoweiter.
ABER ich gehöre eben auch zu den Menschen, die nicht gerne in öffentlichen Anstalten in großen Becken mit wildfremden Menschen das Badewasser teilen...mit Menschen, denen ich im alltäglichen Leben vielleicht noch nicht mal gerne die Hand geben würde...
Ich bin vielleicht doch schon ein bisschen paranoid, oder? *flüster*



Tsääää!

Jetzt guckt euch DAS mal an!
Gestern tönte ich noch vollmundig über die Qualität meiner selbstgestrickten Socken und heute morgen dann das:




Kann man es erkennen? Kartoffellöcher! Pöh, die ham ja kaum ma zwölfenhalb Jahre gehalten, die Dinga! Pfffft! Man darf einfach nicht mal was Löbliches sagen! Sofort geht's dann schief! Ich bin empört! Die müssen ja im Schrank spontan geplatzt sein! Ham die da Internet oder was? Tse!

Donnerstag, 24. Januar 2013

Ein paar Worte über Socken

Ich hasse Socken! Nunja, Hass ist vielleicht zu viel gesagt, wobei das Gefühl, das ich habe, wenn ich die 60GradWäschedunkel aus dem Trockner hole und dabei ungefähr 4000 Socken in ähnlicher Farbe aber anderer Abnutzungsstruktur in den Wäschekorb purzeln, schon sehr nah an "Hass" herankommt.

Ich trage auch keine Socken. Also, von ca. Februar bis Mitte Noember trage ich keine Socken. Ich mag diese Fußgefängnisse einfach nicht.
Und wenn ich dann mal Socken tragen muss, passiert das zuerst (also im November), weil die Menschen so doof auf meine Füsse glotzen, wenn ich immernoch in meinen Ökotreter-Sandalen vom Sommer rumlaufe. Manche trauen sich auch zu frage: "Haben sie keine Socken an?". Je nach Laune und  Sympathiegrad zum Fragenden blicke ich dann erstaunt auf meine Füße und tue überrascht oder ich sage einfach "Nö, is ja erst November." oder sowas.
Ich meine wenn im Juli 15 Grad sind ziehe ich auch keine Winterbotten an. Im November ist es manchmal auch noch ähnlich warm und ich lasse mir einfach von der Jahreszeit nicht vorschreiben, welches Schuhwerk ich trage! Höchstens vom Wetter und den Temperaturen. Meine unbesockten Füße passen manch einem eben nicht in die Weihnachtsdeko vom September...*gg*
Ok, ist ja auch egal.
Sobald mein besockter Fuß bei Eis und Schnee unser Haus betritt, will der Socken runter. Die merken das auch, dass ich sie nicht leiden kann, die bleiben beim ausziehen schon direkt im Schuh hängen.
Zumindest die, von denen ich jetzt erzählen will:

Nämlich von der selbstgestrickten Socke.
Ich glaube vor 15 Jahren oder so, hat mir meine Schwester mal gezeigt, wie das so geht  mit den Socken auf 4 Nadeln und so. Mein Anleitungsheft ist jedenfalls noch in D-Mark ausgezeichnet.
Dann habe ich ungefähr 5-7 Paare gestrickt, 2 davon für den Gatten, den Rest für mich, die Kindersocken (ich glaube 2 Paar wurden vom Sohn verschmäht, von wem er das nur hat?).
Dann fand ich Socken stricken blöd und langweilig und überflüssig und ich schwöre: die Socken, die ich damals strickte, trage ich heute noch, war halt wirklich gute Wolle und die werden ja auch nur ca 2-3 Monate im Jahr im Wechsel getragen und das auch nur, wenn ich das Haus verlasse.

Neulich im Discounter habe ich dann alle Prinzipien über Bord geworfen, eigentlich kaufe ich wenn dann nur die gute, teure Sockenwolle und nicht den Billigkram vom Wühltisch. Dort gab es aber Sockenwolle, die so heisst, wie meine älteste, längste Freundin. *gg*
Das war ein Zeichen!
Also, sah man mich Wolle im Discounter kaufen, Schmach und Schande über mich!
Ich hoffe das petzt keiner meiner Wolledealerin!
Und jetzt stricke ich mal wieder Socken, wenn nicht für mich, dann kann ich sie ja in die Weihnachtskiste legen und verschenken....oder Nikolausstrümpfe draus machen....mal sehen. Jedenfalls kann ich's noch!
Und diesen modischen Schnickschnack mit Bumerangferse oder Stufenferse oder sowas gibbet hier auch nicht!
Hier gibt's den guten alten Hackenlappen! Ich liebe dieses Wort! Das klingt so nach Metzger.*gg*
So, und jetzt weiss die Welt auch endlich, wie ich zu Socken stehe! ;o)




Mittwoch, 23. Januar 2013

Das passiert selten!

Dass mich jemand mit ca. 7 Worten so wütend macht, dass ich noch ne halbe Stunde später beim Einkauf vor lauter Brass im Bauch am liebsten jedem mit dem Einkaufswagen in die Hacken gefahren wäre. Aber mit Schmackes!
Boah ey! Oder eben so sehr, dass es mir sogar wert ist am Abend noch darüber in meinem blog zu schreiben. Pfffft.
Dabei ist es nicht zum ersten Mal passiert, dass mich Schnauzbart Marlbüro aka Räuchermännchen in eben dieser Weise anspricht. Aber heute hat mich die Art und Weise des Gesagten so erzürnt, dass ich immernoch am liebsten nen hübschen Eiszapfen vom Dach brechen möchte um damit ein bisschen seine Angeberkarre anzukratzen.
Grrrrr!
So, danke jetzt geht's besser!


Nachschub

Heute kam endlich die ersehnte Post. Nicht, dass ich schon siebenunddrölfzig angefangene Projekte hätte....
Egal, diesmal wird es was ganz für mich.
Ich war ein bisschen skeptisch, was meine Farbwahl betraf, meine bevorzugte Farbe "birke" war nämlich nicht erhältlich und dann hab ich auf  Verdacht mal "kiwi" bestellt.
Und ich muss sagen: ein guter Ersatz! *freu*

So, jetzt hätte ich gerne aber noch die Adresse bei der man "ein bisschen Extrafreizeit" bestellen kann. ;o)


Dienstag, 22. Januar 2013

Mmmmmh

wenn im Sommer im Kindergarten ein Zettel hängt, dass man den Kindern doch bitte Badeklamotten mitgeben soll, weil die Wasser-Spaß-Anlage aufgebaut werden soll, dann sehe ich das als Info. "Hey, es ist so weit, es ist warm genug, wir werden ab jetzt öfter mal planschen, also packt mal Sonnencreme und noch n Handtuch ein".

Wenn im Winter da hängt:
"Bitte ziehen Sie ihren Kindern warme Kleidung an (auch Mütze, Schal und Handschuhe)", dann macht mir das irgendwie n dummes Gefühl im Hals.

Montag, 21. Januar 2013

Wetterschal {Woche 3}

Heute habe ich mir dir Freiheit genommen das Quadrätchen für den Montag schon zu häkeln obwohl er ja noch jung ist, der Montag.
Ich glaube allerdings nicht, dass sich das Wetter farbentechnisch bis heute Abend großartig ändern wird, deshalb gibt es heute schon den wöchentlichen Wetterschaläugelpost.

Der kühle Rollmops von letzter Woche hat einen noch kühleren Nachfolger bekommen und auch ein paar Flöckchen dazu.






Hier die ganze Woche auf einen Blick:



Und was sehe ich, wenn ich zu tief ins Colaglas blicke?





Da hab ich beim Fäden vernähen wohl zu wild um mich geschmissen. ;o)

Samstag, 19. Januar 2013

Wetterspielzeug

Grade sah ich hier bei beerentöne diese hübsche Vase. ;o)
Dabei fiel mir ein, dass ich euch ja unsere neuen Bauklötze noch gar nicht  gezeigt habe. Sie sind 100% selbstgemacht und finden eigentlich, genauso wie die Schlitten, nur bei diesem Wetter Verwendung.
Im Sommer könnte man auch damit spielen, nur nicht so lange...

Ich glaube heute können wir sie ernten.Mal sehen was daraus entsteht.

Freitag, 18. Januar 2013

Meisendonuts und mehr...

Im letzen Jahr  gab es das hier auch schonmal.
Kochen für die Vögelein.
Gestern haben die Töchter und ich uns wieder ans Werk gemacht.

Meisendonuts

Meisenpralinen

Meisengugelhupf und noch mehr Pralinen

Meisenriesenring ;o)

Noch mehr Donut am Häuschen

Und da sind sie auch schon!



Ich rede mir ja gerne ein, dass die Meisen die selben sind, die hier im Frühjahr geschlüpft sind, hinter unserer Fassade. Jedenfalls gibt es hier ein paar ganz harte Gesellen, die sich von den Blödmann-Elstern nicht vertreiben lassen. Ich glaube ja, dass sind die hier geborenen, die im nächsten Frühling selbstverständlich auch hier ihre Familie gründen werden. Ist ja klar, oder?
Ob ich ihnen noch ein paar Mützlein und Füsschenschoner häkeln soll?
Dann kommen sie doch bestimmt wieder?

Im letzten Jahr hat unser leicht verrückte Hund den Futterstern gefressen, ich war darüber nicht sehr amüsiert.
Als die Meisen dann allerdings mit der ausgekämmten Unterwolle der Hundedame ihr Nest ausgepolstert haben fand ich, dass die Natur mitunter doch gerecht ist. ;o)

Und Maufi? Haste auch wieder Omas gutes Porzellan rausgestellt, für die fliegenden Gesellen?

Donnerstag, 17. Januar 2013

Wetterschal {Woche 2}

Ein kühler Rollmops:


Die Häkel-Woche fing wärmer an, als sie aufgehört hat, es wurde frostig und dann kam der Schnee. Hellblau für kalt, weiss für Schnee. Inzwischen verfügt mein Schal über 5 Farben. Wobei ich hellblau wohl auch im Sommer für den Himmel einsetzen könnte...

Mittwoch, 16. Januar 2013

Aktion 200 Lüftung

Letztes Jahr im Juni habe dieses Projekt  angefangen. Weil ich jetzt, 6 Monate später ein sagenhaftes Zehntel der Gesammtsumme geschafft habe, nämlich 20 von 200, habe ich mich dazu entschlossen euch jetzt regelmäßig damit zu quälen teilhaben zu lassen, an meinen Machenschaften.

Schuld an der ganzen Sache ist der Umstand, dass ich dieses Buch in die Finger bekam:

Darin befinden sich Anleitungen für 200 verschiedene Quadrate.
Das stimmt nicht ganz, manche Quadrate sind gleich gehäkelt aber in verschiedenen Farbkombinationen abgebildet, aber alle haben eine eigene Nummer. ;o)
Tja, was soll ich sagen? Mein Ehrgeiz war geweckt.


Also:
Ich häkle 200 Quadrate, die ich dann vermutlich zu einer Decke zusammenpuzzle.
Bisher sind diese hier entstanden:

 I
Das Buch ist prima zum Üben, Lernen, Wiederauffrischen. Allerdings sind die Anleitungen alle schriftlich. Ich hätte da manchmal gerne eine Häkelschrift, grade für die Quadrate, die man im Kreis häkelt, das fände ich übersichtlicher. Mal sehen, wann die nächsten 10 fertig sind, wenn ich mit der bisherigen Geschwindigkeit weitermache, hab ich die Decke ca. 2020 fertig, im Februar. ;o)

Dienstag, 15. Januar 2013

Eine Lanze für den Winter

Auch wenn jetzt wieder die Gefahr besteht, dass der eine oder andere geneigte Leser die Augen verdreht und sich fragt, warum ich jetzt wieder mal ein paar Korinthen kacken muss...
Mir egal.
Also, ich bin ja die Erste, die zum Fenster rennt, wenn es anfängt zu schneien. Und zwar nicht um Freudenschreie auszustossen, sondern meine Familie mit dem allseits beliebten Witz zu quälen: "Sach ma n schlimmes Wort mit ess zeh haaa."

"Schei..e?"

"Nee, Schneeeee!"
Wenn ich ganz schlechte Laune habe, nenne ich die zarten Flocken auch gerne weisse Schei..e.
 Ich mag nicht bei Schnee Auto fahren, den Hund lüften, den Schnee wegräumen, ich fahre auch nicht  unglaublich gerne Schlitten, ich mag nicht die Schneeanzüge, Handschuhe, Mützen raussuchen, Schlitten finden und undund.
Das ist alles nass und kalt und dreckig. Bäh!
Ich mag höchstens mal drinnen sitzen und nach draußen gucken und den Schnee dann hübsch finden. Aber nicht, wenn ich nochmal raus muss.
Um gerecht zu bleiben, kann ich ja auch Hitze und Dauersonne nix abgewinnen. Sommer ist jetzt auch nicht so meine Jahreszeit.
Ich bin halt ein muffiger Misantroph.
Am liebsten hätte ich durchgehend 20 Grad und zwischendurch nen hübschen Schauer. Keine Ahnung, was in meiner Entwicklung anders gelaufen ist, als bei anderen Menschen....:o)
Warum ich das alles erzähle?

Ich bin genervt.(was sonst?)
Es ist der 15. Januar, der Winter ist noch keinen Monat alt und 80% der Menschen, denen ich so begegne schreien nach Frühling.
Jedes Jahr das gleiche Spiel, so als sei der Winter nur mit Weihnachten zu ertragen und untrennbar ausschließlich damit verbunden, dann aber bitte in weiss. Wenn dann am 27. Dezember der ganze Weihnachtsdekoplunder, den man ja eh nur für die Kinder hinstellt, rausfliegt, dann darf noch Silvester kommen aber direkt danach bitte SOFORT Frühling!
Also, Weihnachten ist im Winter, soweit komme ich mit, ABER der geht ja danach noch weiter.

Ich mag Frühling, sehr sogar, die Natur erwacht, das zarte Grün, die Meisen nisten auf der Terrasse, ich hab im Frühling Geburtstag, ich mag auch die ganzen schönen Frühblüher und hole mir die gerne ins Haus (zu gegebener Zeit).
Aber wenn im Januar die Tulpen blühen würden, draußen meine ich, in den Geschäften gibt's die ja schon wieder zu Spottpreisen, dann guck ich aber doof.
Sagt mal, bin ich alleine? Irgendwas ist doch da verkehrt, oder was?


Montag, 14. Januar 2013

Die Jugend von heute....

also wirklich, echt jetzt mal!
Heute morgen, als ich das Tageskind eingesammelt hatte und kurz darauf in richtung Kindergarten fuhr, fiel mir mit Schrecken auf, dass sich mein Portemonnaie nicht mehr in meiner Jackentasche befand. Ihr kennt sicher diese kontrollierenden Griffe, die man so drauf hat. Schlüssel, Telefon, Portemonnaie-alles da.
Tja, es war nicht mehr da.
Auch sofortiges Anhalten, Auto absuchen, nochmal Taschen abklopfen brachten es nicht zum Vorschein. Also: Bestimmt beim Kleinkind einbasteln aus der Jacke gefallen.
Aber auch dort, am Parkplatz nirgendwo im Schnee mein Portmonee. (weil es sich so schön reimt).
Auch der angerufenen Gatte fand es zu Hause nicht, ich hatte noch die leise Hoffnung, dass es schon dort verloren gegangen war.
Mistmistmist! Das wird teuer! Gestern erst hat mir der Gatte die Papiere für das Auto gegeben, stecken in der Börse, mein Führerschein (rosa aus Papier und ein Foto von mir in meiner schlimmsten lila Schal Phase), Ausweis, Plastikgeld, auch Bargeld und am allerschlimmsten: Die Ikea-Familiykarte!!! Alles weg!
DAS WIRD TEUER!




Dann rief der Gatte nochmal an:
Mein Portemonnaie befinde sich im Sekretariat der Realschule im Dorf!
Boah! Steinvomherzenfall!

Dort angekommen nahmen mich auf die Frage nach dem Sekretariat gleich drei Schülerinnen in die Mitte und brachten mich und das Tageskind dort hin.
Und obwohl ich mich ja nicht ausweisen konnte (haha), gab mir die freundliche(!) Sekretärin  das verlorenen Ding und auf meine Frage nach dem Finder wurde ich wieder in die Pausenhalle begleitet (vom Chef persönlich!).
Der Finder war ein ca.11jähriger Junge, der mir dann mit vielen Worten erklärte, wie sich dieses Abenteuer zugetragen hatte. Tatsächlich war mir das Ding am Auto beim Tageskind abholen aus der Tasche gefallen, er hat es dann auf dem Schulweg gleich im Schnee gesehen und sich überlegt, was jetzt zu tun sei.
Erst wollte er es zur Polizei bringen, da ist aber nur ein paar Stunden am Tag jemand da, oder vielleicht zur Sparkasse daneben? Zu weit, er muss ja auch zur Schule, also hat er es auf direktem Weg in die Schule getragen und dort abgegeben, damit ich von dort aus angerufen werden kann.Super! Echt.
Ich hatte wirklich gedacht, wenn ich Glück habe, hat jemand das Geld rausgenommen und den Rest irgendwo hingeschmissen.
Den zugesteckten Finderlohn hatte er sich wirklich verdient und mit Recht kann er ziemlich stolz auf sich sein.
Also, echt die Jugend von heute, ey! Voll toll!
Poah, na wenn die Woche so weitergeht wie sie angefangen hat, brauche ich mir zumindest um niedrigen Blutdruck keine Gedanken zu machen.

Donnerstag, 10. Januar 2013

Neues vom Kühlschrank

Ich habe euch neulich ja schonmal von Ich will Pizza erzählt.
Wollt ihr mehr?

-eine prise roter riese
-schaff den elefanten da hin
-opa is das ketschup in person
ein ganzer Vers:
-seufzt der frühling auf dem baum
hat der bruder einen........schlagsahne
-dem kobolt gehts sirup
-schweine schälen schnittlauch
-zeig mir dein zimmer
-flugzeuge im bauch machen aua
 mein momentaner Favorit ist:
-schlag den raab fester  *gg*

und über der Kaffeemaschine hängt:

zufrieden zwei kaffee trinken
(das ist sozusagen jeden Tag mein Etappenziel)
ach und noch ein schöner:

-mächtig furzen macht musik!

und ich möchte noch anschließen:
viele worte am kühlschrank machen auch dichtermuffel zu Poeten!

Mittwoch, 9. Januar 2013

Backfred in der Schweiz

Maiali hat Backfred. Geht doch mal gucken.

Dienstag, 8. Januar 2013

Wetterschal {Woche 1}

So, meine Lieben, ich lass euch jetzt mal auf meinen Wetterschal äugeln. Die erste Woche des Jahres ist schon rum und mein Schal hat 7 Teile und somit schon eine ganze Reihe Wetter.
Also, gestern im Radio vernahm ich, dass es bisher genau null Sonnenstunden gab im Jahr 2013, zumindest in meiner Region.
Mein Schal sagt: das stimmt!
Es war eine graublaue Woche.


Bisher bin ich mit Muster und Farbwahl zufrieden.
Ich habe für mich jetzt noch beschlossen nach Möglichkeit jeden Tag eine andere Farbe zu wählen, was mir in dieser komischen nassen Nebelwoche schon schwer gefallen ist. Was mache ich also, wenn es im Sommer 14 Tage am Stück 34 Grad und Sonne sind?
Wahrscheinlich schwitzen....
und mich verkriechen....
Nuja, ich werde mal sehen. Vielleicht nehme ich dann Mal die Farbe vom Eis, das ich zu essen gedenke oder vom Kinderpool oder vom Baum nebenan. Wir werden sehen. Flexibel sei der Mensch, hilfreich und gut, nicht wahr?!

Kakophoner Dienstag

Heute Morgen fuhr ich mal wieder den Tussitransporter. Das heisst ich hatte die jüngste Tochter (4), das zumKindergartenbring-Tageskind (4) und das kleinste Tageskind (18 Monate)an Bord. (Ich fuhr heute noch mal das Wohnmobil, weil der Gatte den Jungs versprochen hatte sie am ersten Tag mit dem neuen Auto zur Schule zu bringen, da schloss sich dann die große Tochter auch gleich an, so dass ich mit den 3 kleinen Monsterchen Schätzelchen unterwegs war.)
Während ich außen am Fahrzeug auf das kleinste Tageskind wartete, fingen die beiden Vierjährigen im Mobil an zu äh, naja sagen wir mal, singen.
Zuerst: Wir kooommen daheeer aus dem Morgenlaaand, wir kooommen gefüüührt von Gottes Hand.... , das kann die kleine Tochter gut, weil sie 2 königliche Geschwister hat, die am Wochenende durchs Dorf gelaufen sind um den Krankenwagen für Tansania zu finanzieren.
Danach kamen dann Brüllverse dran.
Favorit:
Mannometer du alter Peter.
Dies dann in Endlosschleife und die Lautstärke enorm anschwellend.
Mannometer du alter Peter!

Dann Variationen dieses anspruchvollen Verses:
Mannometer du altes Lenksrad
Mannometer du altes Auto
Mannometer du alte Tasche
Mannometer du altes Schnitzel.
Brüllendes Gelächter, Gekicher bis zum Hustenanfall, parallel bei beiden Mädchen!

Zu dem Zeitpunkt wünschte ich mich schon in ein Paralleluniversum.

Nachdem sich beide erholt hatten und die Kurze auch endlich festgezurrt war, fuhren wir weiter richtung Kindergarten:
Tochter zum großen Tageskind: "Ey, Weihnachten is super, oder? Voll schööön war das, der Tannenbaum und die Geschenke und so." (Woher hat sie nur diesen Gossenslang?)
Großes Tageskind: "Ja, finde ich auch, aber Ostern ist auch schön."
Tochter mit Monsterstimme: "Jau, da kann man den ganzen Tag Ostereier fressen!!!"
Ich:???????
Hä?
Wer war dieses kleine Kind da im Auto und was hat sie mit meinem Goldschätzchen gemacht?

Ich weiss noch genau, dass ich am Tage ihrer Geburt ihr Gesicht betrachtete, die Augen hatte sie geschlossen und erst am nächsten Tag wieder aufgemacht, und so bei mir dachte: Dieses Kind hat Humor.
Ich weiss nicht was mich zu diesem Gedanken veranlasste aber er war richtig. Die hat nicht nur Humor, die hat noch ganz anderes Potential (fürchte ich)
Nach der Diskussion über das Kirchenjahr haben sie sich dann wieder auf Meter und Peter eingeschossen!
Und was soll ich sagen, das kleine Tageskind machte mit! Auf ihre Weise. Sie rief nämlich durchgehend Mamamamamamamadaaaadaaaadaaaaa und wenn ich sie anguckte sagte sie sehr deutlich "Nein!".
Hiiiilfeeeee, was kommt denn da wohl heute noch?



Montag, 7. Januar 2013

Nachwuchs quasi

Heute sind der Gatte, das jüngste Kind und ich ins benachbarte Bundesland gefahren um unsere neue Familienkonserve nach Hause zu holen. Ein Retortenbaby sozusagen. Groß und silbrig und vollgestopft mit elektronischen Absonderlichkeiten.
Ok, bei diesem Model muss man jetzt im Gegensatz zum alten Familienbus wieder selbst die Gänge einlegen und den Blinker darf man auch noch selbständig betätigen. Ansonsten macht das Ding so ziemlich alles alleine.
Es macht selbst Licht, es macht den Motor aus, wenn es zu sparen gedenkt, es piepst, wenn ihm etwas zu nahe kommt usw.
Ich gestehe, ich schätze ich muss ihn erstmal auf den Rücken legen und einen beherzten Schnauzgriff machen, damit wir wirkliche Freunde werden.
Richtig, richtig gut finde ich allerdings (und das hat mich auch zu einem klitzekleinen Lachflash veranlasst), dass das integrierte Navigationsgerät mit angenehmer Frauenstimme säuselt, dass der Weg zu unserem zu Hause nicht uneingeschränkt befahrbar ist! Muhuhuhahahahaha!
DAS STIMMT! Und parken kann man hier auch voll scheisse. ups....

Der Tag begann damit, dass wir uns einen Leihwagen liehen. Das war ein ganz seltsames Auto, man saß nämlich fast mit dem Hintern auf der Fahrbahn, konnte sich beim Aussteigen nicht vom Sitz gleiten lassen, sondern musste mit extrem sportlichen Bewegungen aus den Tiefen des Fussraums krabbeln. Ich merke---ich bin wohnmobilversaut!
Außerdem hatte ich 2 Stunden dieses seltsam anmutende Zeichen vor der Nase:


Ok, ich hatte keine Brille auf, aber ich dachte ungefähr die Hälfte der Zeit, dass es sich bei dem Symbol um eine Knochenhand handelt, die auf irgendetwas deutet. Tot, bei 22?
Ich hatte keine Ahnung, bis der Gatte irgendwas von Sitzheizung murmelte.

Nachdem wir dann nach einigem Suchen unsere Zielhalle gefunden hatten wurden wir äußerst zuvorkommend und nett behandelt und durften dann Platz nehmen und Mittag essen. UMSONST!
Leider hatten wir kurz vorher schon ein fürstliches Mittagessen genossen. Was für ein Ärger.
Kaffee ging aber noch.

 Ohne Kennzeichnung ging nix.

 Noch 12 Minuten!
 Lecker!

Und hier hinter der Scheibe, hübsch verwackelt konnten wir ihn zum ersten Mal sehen! Äh, das verschwommenen, silberfarbene auf 9 Uhr, das ist er!
Das war fast wie früher oder in den alten, schlechten Filmen, wo die Väter ihre Neugeborenen durch die Scheibe begucken durften. :o)
Und ich glaube, so haben wir uns auch gefühlt.
Dann kam der große Augenblick und wir durften zu ihm.
Herzlichen Glückwunsch, es ist ein Auto!
Wir werden es Bus nennen. *gg*

Joah, ich hoffe jetzt haben wir wieder ein Jahrzehnt Ruhe.

Ach so, obwohl der Tank immerhin viertelvoll war(!) mussten wir ihm natürlich erstmal ein Fläschchen geben.
An der Tankstelle habe ich dann schmerzlich mein Wohnmobilchen und vor allem die Immerdabei-Toilette vermisst.
Ich musste dann nach dem Schlüssel für das Tankenklo fragen und bekam das:



Äh! Sollte ich das jetzt voll machen, oder was?
Sehr skuril.
Der alte Mann, bei dem wir dann zahlten und der mir noch dazu auch zwei Kaffee verkaufte auf die ich dann wartete, blickte dann irgendwann hoch und sagte:"Ja bitte?"
Ich guckte wohl etwas überrascht und daraufhin fragte er:"Ach sie waren die zwei Kaffee, richtig?"
Pruuust! "Joah, ich war die zwei Kaffee und hier is der Kloschlüssel!"

Sowas gibt's wirklich in echt! Ich brauche kein Comedy im Fernsehen! Ich erleb das selbst!
Nicht zu fassen!


Heute für uns:

-sehr spannend
-hoffentlich an alles gedacht
-hoffentlich geht nix schief
-hoffentlich ist alles wie bestellt

Puuuuuh und alles für'n Haufen Blech.

Tüssken,bis heute Abend!
:o)


Sonntag, 6. Januar 2013

Backfred in Österreich Teil 2

Hier bei Peziperli.
Lest dort, was Backfred erlebt hat.
;o)

Donnerstag, 3. Januar 2013

Haha! Jetzt weiss ich es.

Nämlich wo ich das mit dem Wetterschal gesehen habe. Rechts auf meiner Blogleiste:
Tierische Strickoper

Da kann ich ja lange suchen...
*gg*

Mittwoch, 2. Januar 2013

Und nun zum Wetter

Was Neues.
Während der Fahrt an Silvester strickte ich so an einem Schal rum und überlegte, was ich als nächstes mal anfangen könnte, handarbeitstechnisch. Dabei fiel mir ein, dass ich auf meinen blogreisen mal auf einen Wetterschal gestossen bin. Da hatten sich glaube ich ein paar Leute zusammengetan und haben jeden Tag eine Reihe oder Rapport oder so gestrickt oder gehäkelt und zwar in der Farbe wie der Himmel an dem Tag war.
Die Idee fand ich prima.
Ich mach das jetzt auch und zwar so:
Es muss für mich umsetzbar sein, das heisst, an manchen Tage komme ich nicht zum handarbeiten oder ich hab schlicht keine Lust was zu machen.
Das bedeutet, dass ich fehlende Tage zur Not nacharbeiten können muss. Einen ganzen Rapport schaffe ich da evtl. nicht oder verliere schnell die Lust.
Außerdem hab ich es jetzt nicht unbedingt so mit Himmelsfarben. Also hellblau, grau oder auch weiss für Schneefall sind eher nicht so der Renner bei mir. Ich werde also die Farbwahl großzügig auslegen und zum Wetter auch noch die Natur einarbeiten. Ist ja mein Schal. ;o)
Außerdem arbeite ich nicht in Reihen, sondern in Quadraten. Jeden Tag ein Quadrat, sieben Stück, also Wetter für eine Woche kommen in eine Reihe. Das Teil wird dann später aus 52 Reihen aus jeweils 7 Quadraten bestehen. So ist der Plan.
Gestern ist das erste Stückchen entstanden. Vorerst in schlicht-klassischem Grannysquare. Evtl. wird sich richtung Frühling da noch ein Blümchen verirren oder so. Ich leg mich da nicht fest. Seid gespannt.

Das ist also der 1.Januar2013:



 Auf dass das Köfferchen voll wird. ;o)

Na? Macht noch jemand mit?

Dienstag, 1. Januar 2013

Backfred im Ausland

Guckt mal hier bei Frau Mahlzahn
Backfred grüßt aus Österreich.

Kreativer sein

Das könnte man als meinen Vorsatz für das neue Jahr sehen.

Eine Definition von Kreativität ist "schöpferisch sein".
Etwas herstellen, erfinden, etwas, das nützlich oder schön ist , im besten Falle beides.
Das wäre so meine persönlich zurechtgebogene Definition.

Wie oft habe ich schon über diese vielen, vielen immer gleich wirkenden Unikate im Netz oder dem Stoffmarkt oder der Füßgängerzone innerlich den Kopf geschüttelt? Oft!
Taschen, Stulpen, Mützen, Halstücher, ach nee, die heißen ja jetzt Loop oder Buff undundund.
Hat das überhaupt noch mit Kreativität zu tun? Reines Nacharbeiten von grade modernen Schnitte, Stoffen, Vorgaben?
Für mich nicht.
Ich renne eigentlich der Mode immer eher davon.
Sind also grade plötzlich modern gewordene Waldbewohner, nachtaktive Tiere, Giftpflanzen oder ineinander stapelbare russische Puppen in, sieht man mich eher nicht damit rumlaufen. Ich warte dann lieber ab, bis der ganze Run wieder vorbei ist.
Genauso, wie alle paar Jahre Stricken und Häkeln angeblich wieder voll in sind. Ich persönlich glaube, das ist nie out! Die Leute, die immer stricken oder häkeln oder nähen, machen das auch ohne In oder Out.
Aber da strickt dann plötzlich jemand ne Mütze und aufeinmal heisst die nicht Mütze sondern KopfbedeckungfürvollcooleLeute und die Strickmania ist ins wiederbelebte Leben gerufen. Angeblich.
Komisch das.
So und mein Vorsatz ist:
selbst kreativ sein, selbst mal was ausdenken und  nicht irgendwas klonen.

Ich will jetzt nicht jede Anleitung verteufeln. Ich meine Strickmuster, Häkelvorlagen usw. brauche ich schon auch. Auch Schnittmuster für Klamotten oder sowas. Aber mal im ernst, auch jemand der zum ersten Mal näht braucht nicht wirklich einen Schnitt für einen Tischläufer, oder?


So, mein kritischer Start ins Jahr.
Wohlan Kameradinnen los geht's, der erste Tag ist schon fast rum!

Ach und da fällt mir gleich noch ein Vorsatz ein.

Dinge benutzen!

Und da ist meine Drittbeborene mir ein leuchtendes Beispiel.
Ich gehöre ja zu den Jägern und Sammlern und bin ein extremes Exemplar der Horterinnen! Ich sortiere, bewahre und betrachte meine Schätze gern, benutze sie aber nicht. Ich warte immer auf eine noch bessere Gelegenheit diesen Knopf, das besondere Garn, die hübschen Perlen, die tollen Bänder undundund zu verwenden.
Mit dem Erfolg, dass sie gut abgehangen hier ihr Dasein fristen und niemand sie sehen kann. Nur ich. Viel zu schade.
Die Tochter macht es anders. Sie bekommt etwas geschenkt oder kauft sich etwas und benutzt es sofort. Sie macht daraus Dinge, die meistens sehr schön, einfallsreich und oftmals auch sehr schmückend sind. Die verschenkt sie dann auch schonmal großherzig.
DAS ist wirklich kreativ, finde ich.
Ein Beispiel ist der gestern spontan erworbene Keilrahmen, mit ein paar dazu spendierten Farben. Sie verschwand in ihrem Zimmer und kam hiermit wieder:



 Ihr Beitrag zu "Silvester".
:o)

Damit ist bewiesen:
Eltern können auch gut von ihren Kindern lernen!




Zählerchen