Galoppierender Nadelwahnsinn mit erhitzter Ironie und einem Fünkchen Sarkasmus

Sonntag, 29. September 2013

Das Grauen geht weiter

Ihr erinnert euch vielleicht noch an das dräuende Massaker hier auf dem Teppich.
Dann musste ich gestern das hier finden, auf dem ESSTISCH!


Arielle hat's erwischt!

Selbst schuld, hätte sie mal auf Papi gehört und ihren Fischschwanz behalten. Aber nein, sie musste ja hinter diesem Prinz Erik her. Pfffft. Das hat sie jetzt davon.
 
Ich finde der Drache sieht aus, als würde er ein bisschen dreckig grinsen....
 ;o)

Samstag, 28. September 2013

NähMa! hat ne Neue

Nee, keine NähMaschine, auch keine Häkelnadel oder sonst ein wichtiges Handarbeitsutensil.

Ich hab ein neues Spekuliereisen, Nasenfahrrad, Sehhilfe, Krücke, Augengläser. Und jetzt soll ich sie nicht nur zum Fernsehen oder Auto fahren benutzen, sondern immer aufsetzen.
*heul*

Ich glaube ja, dass in so Optikerläden irgendwo kleine Düsen versteckt sind, aus denen ein Wirkstoff austritt der macht, dass man sich voll toll findet, sobald man eine Brille aufsetzt.

Am allertollsten findet man sich dann natürlich, wenn es sich um ein sehr kostenintensives Modell handelt, das am besten noch speziell behandelte Gläser braucht.

Das zeichnet dann auch den besonderen Geschmack und wertvollen Stil des zukünftigen Trägers aus.

Meine Idee war: am besten nehme ich was mit ohne viel Rand, die fällt dann nicht so auf und überhaupt, diese Dinger mit dem breiten Gedinge rundrum gefallen mir zwar an anderen Leuten, aber für mich ist dat nix, ich nehm was ohne Rand.

Nun, ich  brauche auch kein Statussymbol im Gesicht, das irgendeinen riesigen Schriftzug am Bügel trägt und habe mich dann (welcher Teufel mich da auch immer geritten hat) für ein ganz unauffälliges knallrotes(!) Modell entschieden. Mit viel Rand!

Beim Abholen heute hab ich dann (es muss derselbe Teufel gewesen sein), ein knallgrünes Oberteil angezogen.
Ich muss sagen:

Ich muss mich dran gewöhnen. *gg*
Aber es gefällt mir!
Und besser gucken kann ich damit sogar auch!


Und hier sehr ihr ganz gegen meine sonst üblichen Gewohnheiten ein kleines Stückchen NähMa!
;o)

Donnerstag, 26. September 2013

Die behütete Nichte

Ein Quasi-aus-Versehen-Produkt-Test

Eigentlich müsste es  "die bemützte Nichte" heißen, denn neulich sprach die Kommentiernichte:
"Tante, in deinem Nachbardiscounter hab ich voll grüne Wolle für Mützen gesehen..."
Die Kommentiernichte hat seit geraumer Weile ein ausgesprochen ausgeprägtes Faible für knallgrün, froschgrün, hellgrün usw.

Die Tante sprang an, danach auf und eilte in den Discounter, kaufte grüne und schwarze Wolle und fing an zu häkeln.
Die schwarze Wolle musste mit, weil sie sich im selben Päckchen, wie die Grüne befand und so kam es, dass ich noch vor den Hochrechnungen am Wahlsonntag sozusagen an meiner privaten Koalition häkelte. (Die meine politische Überzeugung im Übrigen jetzt nicht soooo genau wiederspiegelt)


Da es sich um sehr dicke Wolle handelt, ging der Spaß ratzfatz.
Aufmerksame Discounterkunden wissen spätestens an dieser Stelle welche Sorte Laden sich in meiner direkten Nachbarschaft befindet, was?

Ich will euch die beiligende Anleitung jetzt aber mal nicht vorenthalten. Ich hab mir zwar diese Woche ne neue Brille gekauft, aber hierfür braucht man schon eine ziemlich gute Lupe.
Die Häkelnadel ist übrigens Stärke 6 und lag dem Wollepäckchen bei.

Jetzt muss die Nichte das Mützlein n ur noch testen.
Ich hätte beim Häkeln darauf gewettet, dass es sich bei dieser "Wolle" um ein 100% Plastikprodukt handelt, das ist aber mitnichten (haha) so. Neben 70% Plastik befindet sich auch 30% Schurwolle darin.
Gut versteckt, wie ich finde.
Als Mütze geht die Wolle (wenn man Haare als Puffer zwischen Mütze und Haut hat), den begonnenen Schal werde ich wieder aufribbeln, dafür ist das Material zu hart.
Mit etwas Glück wird die Nichte bald die Mütze bekommen und kann dann selbst beurteilen. Vielleicht wärmt das Ding ja sogar...wer weiß.


Sonntag, 22. September 2013

Pflück, schnitz, brutzel, schmatz

Nein ich bin nicht dem Erikativ verfallen. ;o)
Ich habe heute meine reiche Ernte eingefahren und der Titel gibt wieder, was damit geschah.
Mein Apfelbaumstämmchen auf der Terrasse hatte in diesem Jahr sage und schreibe 2 Äpfel!

*Pflück*


Die Sorte ist ziemlich sauer, deshalb wird die Ernte hier nur verarbeitet genossen.
Was macht man mit 2 Äpfeln für 6 Leute?

*Schnitz*


Das passt wunderbar zum sonntäglichen Mittagessen, der Gatte kann die Besten:

*Brutzel*



Und dann bleibt nur noch:

*SCHMATZ*
 Mit Zimtzucker:

 Und mit Sirup rutschts nochmal so gut:
Weltbewegende Thematik am Wahlsonntag, was?

Donnerstag, 19. September 2013

Grmpf!

Ich wiederhole mich nur sehr, sehr ungern und in diesem besonderen Fall noch, noch ungerner, ich verwies an dieser Stelle schon einmal darauf und möchte die dort genannte Tatsache hiermit unterstreichen.

Doppelar....loch!

Und wieder habe ich mich heute quasi als Versuchskaninchen beeitgestellt und ein weiteres Medikament ausprobiert, das für mich neu war. Ich sach ma so: immerhin sitze ich am Bildschirm...aber nicht so lange...
Und über die Nebenwirkungen und Gefahren und Vorsichtsmaßnahmen, die da auf dem ein Quadratmeter großen Papier stehen, das bei der Minitablette dabei war, da will ich lieber gar nicht nachdenken.
Bis bäldchen, ich kriech zurück in liegende Position.

Dienstag, 17. September 2013

Kitty-Flexi-Angeberpost

So, ihr Lieben, weil eure liebe NähMa! eine echte Blitzbirne und Schnellmerkerin ist, ist ihr jetzt auch nach mehreren Jahren aufgefallen, dass man hier im Bloggerland selbst Videos hochladen kann.
Cool, was?
Und weil ich das mal ausprobieren wollte, ist jetzt  dieses schlimme, schlimme Protzfilmchen entstanden.
Den Film habe ich außerdem gemacht um das Können des neuen Spielzeugs für mein Küchenmaschinchen "Kitty"zu dokumentieren. Kitty verfügt jetzt nämlich über einen Flexiflachrührer. Jaaaahaaawoohl. ;o)
Das ist der normale Flachrührer mit Gummilippe, die den Teig vom Schüsselrand schaben soll, damit man es nicht mehr selbst manuell erledigen muss.
Das ist kein Quatsch, sondern eine echte Kinderkrankheit bei der Kitchen Aid.
Da sammlen sich nämlich oft trockene Teile des Rührgutes und trotz des saaagenhaften Planetenrührwerks, dass ja die berühmte Bäckeracht(!) tanzt, bleiben oft Reste am Schüsselrand haften, die man dann mittels eines Löffels oder Spatels selbst wieder zurückrühren muss, natürlich macht man vorher das Maschinchen aus, dann wieder an und und und. Das kostet wertvolle Küchenfee-Zeit! ;o)

So sieht das Teil aus:



 Und wenn diese Wahnsinnstechnik jetzt funktioniert könnt ihr hier in Aktion sehen, wie ich einen echten Backmischungkuchen zusammenrühren lasse. (Für komplizierte Rezepte war ich viel zu aufgeregt)
video

P.S.Ich hoffe ihr haltet mich jetzt nicht für schwer gestört, weil ich eine Küchenmaschine filme!.....

Montag, 16. September 2013

Wetterschal {Woche 16}

Lange hab ich euch nichts mehr vom Wetterschal geschrieben. Es gibt ihn aber noch.
Ich hänge zwar im Zeitplan, habe aber bisher jeden Tag, (naja fast jeden) brav aufgeschrieben wie das Wetter war.
Allerdings habe ich meine mir selbst gestellten Regeln immer wieder hübsch verändert, weil mir in so mancher Woche die Farbe nicht gefiel (7 Tage Regen, eine Reihe blau "wolke"=sehr langweilig.)
Also habe ich mir die Farben nach Jahreszeit und Stimmung und Wetter zurechtgelegt. ;o)
 

 Hier seht ihr die vorherrschenden Farben aus dem Frühling:


Und das hier ist eine kleine Frühlingsrolle aus Kalenderwoche 16. ;o)

Na? Ist sonst noch jemand dabei?

Das Grauen auf dem Teppich

Neulich in einem Kinderzimmer irgendwo im Ruhrgebiet.

Diverse Disneyprinzessinnen haben die No-Name-Prinzessinen zum gemeinsamen Schuhe-durchtanzen eingeladen.
Sie feiern die Mottoparty "Pokemon" und tanzen um ein Aquana, was ein Wasserpokemon ist. (Ich bin seit ich Mutter von 2 Söhnen bin auch eine Poke-Mom, was für eine Seuche).

Den Anblick fand ich schon ziemlich köstlich. Ich meine, in diesem Haus befinden sich ca. 5 Tonnen Spielzeug, da wird viel gemischt. Man kann mit Legomännchen in der Playmoburg spielen, man kann mit den Barbies Bauarbeiter spielen (echt jetzt), man kann aus Büchern Häuser bauen, man kann dem Teddy Puppensachen anziehen, man kann mit dem Kaufladeninventar und einem Körbchen im Treppenhaus Aufzug spielen undundund.

Was sich da aber jetzt noch zur Prinzessinenparty gesellt, hat bei mir ein ungutes Kopfkinofilmchen gestartet:

;o)

Schneewittchen und die 7 Dinos....?



Sonntag, 15. September 2013

Neue Impfempfehlung?

Meiner Tagesmuttertätigkeit habe ich es zu verdanken, dass ich hier im Dorf an so manchem Nachmittag, an der ein oder anderen  Bildungsanstalt für Kinder rumhänge und warte, dass diese öffnet, damit ich meine Schützlinge einsammeln kann.
Ich hielt mich, was Kinderkrankheiten, ominöse Förderprogramme und eben auch neue Impfungen betrifft, bisher eigentlich für ganz gut informiert, man schnappt ja so einiges auf und erlebt so manch anderes, wenn man seine Zeit damit verbringt Mutter zu sein.
Diese Impfung, die da neuerdings in die Kinder gespritzt wird, war mit allerdings neu.
Wie gut, dass ich dieses Gespräch zwischen diesen beiden Frauen  mit anhören konnte.

Da erzählt also die eine Frau der anderen Frau völlig entrüstet, dass sie neulich für diese neue Impfe, die et gezz geben tut, dreißig Euro zahlen sollte. Hatse ja gar nich eingesehn.
Fragt die andere Frau ungläubig um was es denn bei dieser Sache da gehen soll.
Sacht die andere:
"Ja, die impfen gezz  mit dat Magnesiumzeuch. Wegen Mangel, weisse? Is gegen Magnesium."

Leute! ICH WILL HIER WEG! *kreisch*
Und ich steh zwei Meter daneben und versuche mein Gesicht unter Kontrolle zu halten! Kann sich überhaupt jemand vorstellen was mir das abverlangt? Hä?

Ich bin mal auf das Gesicht unserer Kinderdoktorin gespannt, wenn ich sie demnächst mal auf die neue Magnesiumimpfe anspreche....;o)

Mittwoch, 11. September 2013

Pflegschaftssitzung

Eltern (und Lehrer) lieben diese Abende, oder?
Ist doch so.
Ich will auch gar nicht viele Worte darüber verlieren, nichts vom Räuspern und Hüsteln erzählen, vom geschäftigen Weggucken, wenn es darum geht einen Vorsitz zu wählen, über die besorgten Mütter und Väter, die nur mal kurz eben in eigener Sache vor allen Eltern über die Belange ihres Augäpfelchens reden wollen.
Auch nicht über meine kleine Privatstatistik, die das Verhalten der Elternschaft bei einer solchen Versammlung insgeheim mit dem Verhalten ihrer Kinder vergleicht.
Wir lieben sie alle, diese Abende, oder? Hmmm? Hmmmm? Hmmmmm?

Ich sage euch, gestern hatten der Gatte und ich den allerallerallerbesten Pflegschaftsabend aller Zeiten, seit wir Eltern von Schulkindern sind! ICH SCHWÖR!

Der beste aller Pflegschaftsabende.....

.....findet nicht statt!

Also, nein, er findet schon statt, aber erst nächste Woche!
Muhuhuhuhuhahahaha!

Wir waren nämlich die allereinzigen Teilnehmer. Glücklicherweise hat uns ein nochmaliger Blick auf die Einladung davor bewahrt entrüstet in die Schule zu stiefeln und uns lautstark über mangelnde Teilnahme zu beschweren!
Dabei haben wir einen soooo schönen Parkplatz gefunden. Menno!
;o)

Naja, dann haben wir den Abend eben damit verbracht:

 
War auch schön.
Früher hat man den Eltern erzählt, man übernachte bei Freundin Hetti, um mal ein paar Stunden mit dem Liebsten alleine zu sein, heute erzählen wir den Kindern, wir gingen zur Pflegschaft! *gg*
Früher hat man geknutscht, heute essen wir Apfelstrudel. Aber heiß war der auch!

Dienstag, 10. September 2013

Schweden {8}

Heute gibt es nochmal ein paar kleine Eindrücke aus der Astrid Lindgren Värld, bevor wir uns weiter nach Norden begeben.

Was mir sehr gut gefallen hat, war dieser Anblick, den wir noch vor der Villa Kunterbunt fanden.


Leider kann man es hier so gar nicht erkennen. Das ist ein sehr idyllisches Plätzchen mit einem Aschenbecher in der Mitte. Ein Raucherghetto also. Die kann man im Park hier und da finden, sehr nett angelegt zum gemütlichen Raucherpäuschen.
Was man hier nicht erkennen kann ist, dass ein Rasensprenger den gesamten Bereich quasi löscht. ;o)

Der Raucherbereich stand also unter Wasser. Zuerst hab ich gedacht das sei Absicht und vielleicht so eine pippi-esk umgesetzte Anti-Rauch-Kampagne.
Es war aber doch nur Zufall, dass wir genau zu dieser Gießzeit dort vorbei kamen.

Ebenfalls gut gefallen hat mit diese Tonne:
Eine Nappa-Müllbox.
Darein können mutige Kinder, ihre Schnuller werfen, wenn sie sie nicht mehr brauchen. Ich konnte ein paar feixende Eltern (Väter) entdecken, die ihre Brut aufforderten die Schnullies zu entsorgen. ;o)

Zu dieser Thematik konnte man in der Villa Kunterbunt dann auch noch dieses hier entdecken:


             Am Nicht-den Boden-berühr-Pfad gönnten wir uns dann ein paar Kanelbullar. Leeeecker!                     
Wir besuchten auch noch Kattult, das Heckenrosental, die kleine, kleine Stadt undundund. Wenn ihr mal in Schweden seid und ein bisschen Spaß an Astrid Lindgrens Geschichten habt, fahrt mal dorthin.
Mein Parkbericht endet hier.
Wir haben ja auch noch ein paar andere Sachen erlebt.
Allerdings werden wir die Lindgren-Thematik noch ein paar mal aufgreifen. :o)

Mittwoch, 4. September 2013

Tatort Ruhrgebiet

Nein hier geht es nicht um Sonntagabend. ;o)
Hier geht es um einen Sonntagnachmittag.

Sowas gibt es nur im Ruhrgebiet, oder?

Gefunden im Gysenbergpark in Herne.

Da steht: Diese Seite grillen verboten.

Was will mir dieses Gebot sagen?
(Natürlich weiß ich, was mir das sagen soll, der Korinthenkacker in mir, will das aber mal genauer eruieren.)

Also, ich soll diese Seite nicht grillen!?
Nie käme ich auf die Idee überhaupt irgendeine Seite zu grillen!
Man soll also nur die andere Seite grillen?

Jetzt mal im Ernst, das ist ja wohl eine offizielle Aufschrift von irgendjemandem, der da im Park für Zucht und Ordnung sorgt, oder was?
Wie soll man sowas ernst nehmen?
Oder vielleicht ist das die Spreche von Leuten, die überhaupt auf die Idee kommen würden auf dieser Seite des Grillplatzes einen Grill anzuschmeissen, direkt neben Buschwerk und Gehölz.
Aaaah, jetzt verstehe ich.
Der Schreiber hat sich einfach nur der Zielgruppe angepasst!

Ha, wieder ein Rätsel gelöst.







Dienstag, 3. September 2013

Schweden {7} Räuber im Park

Die Mattisburg.
Sehr eindrucksvoll steht da die Burg im Mattiswald. Einige Bewohner gehen ihrer täglichen Arbeit nach. Lovis und Ronja kümmern sich ums Wasser holen und lassen einige Besucherkinder den klobigen Holzeimer füllen, um ihn dann zu Glatzenperr zu bringen, der andere Kinder damit das Gemüse gießen lässt.
Man ist sofort im Geschehen, wenn man die Ronjawelt betritt.
Unser Hundetier lassen wir am Rand stehen und auf unsere Rucksäcke aufpassen, in der Hoffnung, dass keiner der Räuber unsere Vorräte aufisst.
Das kann nämlich durchaus passiern, schließlich befinden wir uns mitten in einem Räuberhauptquartier.
Wir verteilen uns über das ganze Gelände und erforschen die Burg. Das ist wirklich ganz toll gemacht, man kann überall herumklettern, gucken, wie die Räuber leben.
Im Keller an einem schweren Holztisch veräppelt Mattis ein paar Kinder, später streicht er durchs Publikum, das sich auf die nächste kleine Aufführung freut und bedient sich (natürlich gespielt) an den Rucksäcken der Gäste.
Er klaut eine Wasserflasche und ein Paar pinkfabene Flip-Flops.
Die gibt er allerdings naserümpfend gleich wieder zurück. ;o)
Die Räuber machen gerne Spaß, Glatzenpeer scherzt durchs Program und an dieser Stelle finde ich es besonders schade, dass ich ihn nicht verstehen kann. Die Stimmung reisst uns aber trotzdem mit.

Und dann können wir erleben, dass Räuber auch singen und tanzen können. Wir sehen, wie Ronja und Birk sich kennenlernen und wie Mattis das nicht grade lustig findet.

Gerne hätte ich gesehen, wie der Blitz die Festung teilt, aber diese Aufführung haben wir leider nicht erwischt.

 Lovis und Ronja an der Wasserstelle



 In der Mattisburg

 Mattis und ein Räuberkollege spielen mit Besucherkindern








 Der Spalt, der die Burg in zwei Teile trennt, seit der Blitz einschlug

 Blick von der Burg auf die Zuschauerplätze


 Glatzenpeer im Gemüsegarten


 Hier kann man Mattis auf seinem Raubzug durchs Publikum sehen. ;o)


Und das ist die Wolfsklamm. Dazu gibt es später noch ein eigenes Kapitel.

Montag, 2. September 2013

Ich bin die Tagesmutter von Chuck N.

Ich wusste es bisher nicht, aber neulich ist es mir wie Schuppen von den Augen gefallen.

Ja, ich bin Chuck Norris Tagesmutter!

Vielleicht ist es auch Chuck Norris ihm sein heimlicher Sohn oder Enkel oder Urenkel.

Folgendes:

Klein Chuck erzählt vom Handy seiner Mutter und sagt:
"Ich habe Doodle Jump schonmal zu Ende gespielt!"


Muhuhuhuhahahaha!
Ich sag euch, das echte Leben ist viel krasser, als das Internet!
;o)

Sonntag, 1. September 2013

Schweden {6} Lindgren-Liebe


Ich persönlich kenne nur sehr wenige Menschen, die mit Astrid Lindgren und ihrer großen Kunst nichts anzufangen wissen.
Schweden bedeutet für mich in Gedanken auch immer Bullerbü und Saltkrokan, Pippi, Ronja, Michel undundund.
Und deshalb war es auch ein unbedingter Sachzwang die Astrid Lindgren Welt in Vimmerby zu besuchen. (Ich glaube das hätte ich auch in kinderlosem Zustand gerne gemacht)

Das war mit Abstand die kostspieligste Unternehmung dieses Urlaubs, aber ich habe keiner einzigen Krone nachgetrauert. ;o)

Die Fahrt dorhin war schon spannend, wir sahen ein Schild richtung Mariannelund (Kenner wissen, das ist der Ort zu dem Michel aus Lönneberga, der im Original ja Emil heisst, den an Blutvergiftung erkrankten Knecht Alfred durch Eis und Schnee zum Doktor brachte).
Das Schild ließ mich wild rufen: "Guck ma, Mariannelund! Das gibt's ja wirklich!" (Dazu später mehr)
Wir waren also schon gut eingestimmt auf Smaland.
Dann wurden wir über gut ausgeschilderte Wege direkt zur Astrid-Lindren-Värld geleitet und durch den Reiseführer (den Guten), wussten wir, dass es dort die Möglichkeit zum Quick-Stopp gibt.
Man kann dort also mit dem Wohnmobil übernachten und hat gleichzeitig schon einen Parkplatz für den Besuch des Parks.
Endlich angekommen wuselten wir völlig aufgekratzt  rum und schnupperten schonmal heimlich ein bisschen in den Park.
Die Kinder sind aufs Wohnmobildach geklettert und haben ein paar Fotos geschossen. *gg*
Und wenn es nicht so skurril aussehen würde, wenn ich auf das Dach klettere, hätte man mich auch dort oben sitzen sehen können, mit roten Bäckchen voller Vorfreude auf den nächsten Tag.
Schon ein bisschen beknackt, aber echt aufregend.
 Das Foto kennt ihr schon. Man sieht die preiswertesten Leihwagen Schwedens!



 Der Stellplatz. Nur ein roter Zaun trennt uns vom Park.

 Da geht's lang.......morgen.

Vorneweg sei gesagt:
Wer jetzt wilde Fahrgeschäfte, Plastikschnickschnack und an jeder Ecke ne Pommesbude erwartet, der sollte sich den Besuch sparen.
Also, man kann sein Geld schon leicht dort loswerden, hat aber nie den Eindruck es würde einem auf Teufel komm raus aus der Tasche gezogen.
Der Park ist wahrlich eine Astrid-Lindgren-Welt.
Wenn man sich ein bisschen mitreißen lässt und Spaß am Spielen hat, kann man sich in jede der dargestellten Welten wunderbar einfühlen.
Sobald man durch den Eingang gegangen ist steht man in einer bunten  Stadt. Jedes Detail ist originalgetreu nachempfunden. Es gibt Waffeln und Bonbons und Zimtschnecken. Keine Fastfoodfiliale oder amerikanisches Eis.
Man könnte meinen gleich würden die Prusseliese oder Madita oder Pippi oder Michel um die Ecke kommen.
Und das passiert sogar machmal!
Viele der Welten, die wir aus den Lindgrenbüchern kennen gibt es zu besuchen. Dort finden über den ganzen Tag kleine Aufführungen statt und die Schauspieler laufen auch schonmal so durch den Park.
Wir sahen zuerst Kling und Klang, die Polizisten und Frau Prusselius. Und zufälligerweise war auch die Villa Kunterbunt unsere erste Station.


Na? Wer will mal in Pippis Bett liegen?

Und wieviele Pfannkuchen bist du groß?

Zuerst konnten wir noch in der Villa rumturnen, dann wurde sie geräumt. ;o)
Damit Pippi auftreten konnte:
Pippi redet natürlich schwedisch.
Das tut der Sache aber überhaupt keinen Abbruch. Man kann durchaus ahnen, was sie da redet und singt. :o)

Kapitän Langstrumpf kommt auf der Hoppetosse angefahren. Juhuuuu.



Nachdem wir dann auch die kleine Südseeinsel bestaunt hatten ging es weiter richtung Mattisburg!
Davon bald mehr.
:o)

Zählerchen