Galoppierender Nadelwahnsinn mit erhitzter Ironie und einem Fünkchen Sarkasmus

Freitag, 14. März 2014

Materialverbindungen

Der Gatte ernährt uns ja mit Metall.
Also, natürlich nicht so direkt, er verkauft hübsche und auch äußerst nützliche Dinge aus Metall. Treppen und so. Und davon ernährt er uns dann. ;o)
Manchmal baut er auch Geschenke oder Möbel für uns.
Vor langer, langer Zeit hat er mal das hier gebaut:

Ein Kerzenhalter, unschwer zu erkennen. Der hat lange Zeit Kerzen gehalten, die dann alles vollgetropft haben und irgendwann waren wir das Ding mal leid und haben es weggeräumt.
Neulich fiel er mir wieder in die Hände. Ich dachte an umlackieren oder in die Altmetalltonne schmeissen.
Mit Lakieren hab ich es ja nicht so, ich kann das einfach nicht. Und zum Wegschmeissen war er mir dann auch zu schade.
Ich hab dann ein paar Stunden damit verbracht ihm einen Schonbezug zu machen. ;o)

Und jetzt sieht er so aus:








Damit er leuchten kann, aber nicht vollgekleckert wird, habe ich batteriebetriebene Kerzen umhäkelt. ;o)

Voila: Guerillia knitting ( besser chroching) oder yarn bombing oder einfach umhäkeln.

Auf dem letzten Fest hatte er seinen ersten Einsatz. Eine angeheiratete Verwandte fand er sähe aus, wie die Barbieklorollen, die man so im Auto herumfahren kann. Ist ja klar, dass die jedenfalls nix zu Nikolaus kriegt, oder?
Pfft, von nix ne Ahnung, echt ey.
Dieselbe Person dekoriert ihre Festtafeln übrigens mit Grablichtern. (und die ist kein Gruftie oder wie die heutzutage heißen).
Nuja, ich hab jedenfalls Geschmack an der Sache gefunden und hab da schon das nächste Projekt im Auge.
;o)

Montag, 3. März 2014

Eine Karte aus Metall?

Auch, wenn bei mir grad Ebbe im Hirn herrscht, sind Teile der Restfamilie nicht unproduktiv.
 Der große Sohn trat mir gestern mit folgenden Worten unter die Augen:" Mutter, ich brauch eine Geburtstagskarte, da fällt dir doch bestimmt was ein?!" Ganz der Vater *klick*

Nö, mir fiel nix ein, aber dem Herrn Vater schon. So entschwanden sie für 2 Stunden in der Werkstatt (hat auch sein gutes direkt neben der Arbeitsstätte zu wohnen) und brachten anschließend folgendes  mit:






Na, was wird das wohl sein?
Man könnte jetzt einwenden, dass es sich hierbei mitnichten um eine Geburtstagskarte handelt. Das stimmt unbestritten. Vielmehr ist es aber eine Verpackung für das Geldgeschenk (der Schein wurde später vorne in dem rechteckigen Rahmen befestigt.)
Also, was ist das nun?








Es stellt das Geburtstagskind höchstselbst dar und zwar beim playstationzocken. ;o)
Lässt tief blicken, was? Naja, aber Handball spielen sie auch noch zusammen. *gg*

Sonntag, 2. März 2014

Kreatives Koma

Hier!

Meine Werk-Bastel-Näh-Muse scheint nach wie vor im Winterschlaf zu sein. Oder noch in Afrika.
Vielleicht kommt sie mit einem Zugvogel in Bälde zurück. Das wäre sehr zu hoffen.
Denn ohne sie sind meine schöpferischsten Tätigkeiten fast peinlich. Vor lauter Leere in der Birne hab ich mir neulich ein Puzzle gekauft! (1000Teile) Gab's im Discounter.
Früher, daaamals mal, hab ich gerne gepuzzlet. In ganz schlimmen Zeiten die Dinger sogar zusammengeklebt und an die Wand gehängt. Weia.
Die Zeiten sind vorbei. Inzwischen bin ich der Ansicht, dass das Schönste an einem Puzzle das Puzzeln ist. Das Beste ist natürlich das Reindrücken des letzten Teilchens um dann stolz das Werk zu begutachten und sich 5 Sekunden später zu fragen, was man denn jetzt um Himmels Willen mit dem Ding anfangen soll. ;o)

Ok, ich zeig's euch:

DISNEYPRINZESSINNEN! Isses zu fassen? ;o)



Aber guckt mal, was für eine entzückende Zahnlücke da der lieblichen Belle verpasst wurde! *gg*
Ob so Puzzledesigner mit Humor sowas mit Absicht machen?



Und das macht man anschließend mit dem Quadratmeter Puzzle:

 Das und nix anderes! ;o)

Zählerchen