Galoppierender Nadelwahnsinn mit erhitzter Ironie und einem Fünkchen Sarkasmus

Mittwoch, 30. Juli 2014

Wie ist das eigentlich gemeint?

Also, wenn man etwas erzählt, eine Begebenheit aus seinem Leben, irgendein Missgeschick oder Pech, eben einen Rülpser aus dem Alltag und dann sagt das Gegenüber:

"Warum soll es dir besser gehen, als mir?"

Also, wenn ich jetzt gutgelaunt diese Frage interpretiere, kann ich davon ausgehen, dass mir derjenige damit sagen will, dass er diese oder ähnliche Situationen auch schon erlebt hat und versteht, was ich meine, trotzdem stutze ich dann immer etwas, weil diese Frage ja irgendwie unterstellt, dass man es nicht besser verdient hat oder zumindest nicht besser, als das Gegenüber.


Ich finde auf diese Frage gibt es nur eine kleine Auswahl an Antwortmöglichkeiten.

-"Weil Gott mich mehr liebt, als dich."
oder
-"Weil ich netter bin als du."


*fieskicher*





;o)









Sonntag, 13. Juli 2014

Thema verfehlt!?

Oder:

Futter für meine Vorurteile.


Neulich im Kindergarten:

Eine Masse Mensch steht mitten im Flur der Einrichtung. Sie alle zeichnen sich durch einige Merkmale aus, die mir sofort ins Auge springen und meine Vorurteilsschublade mit Schwung aufspringen lassen.
-dezente, saloppe aber teure Kleidung
-wichtige Mappen unter dem Arm
-die Frisuren bei den Herren gerne gegelt, die Damen eher so fluffig
-der Schmuck perfekt aufeinander und dann auch noch auf die Kleidung abgestimmt bei den Damen und dicke Uhren bei den Herren, gerne auch mal so ein jugendlicher Flechtring oder das andere Extrem, der fette Siegelring von Oppa.


Jaaaaaa, ich habe Vorurteile gegenüber Architekten!
Ich oute mich.

Es ist Abholzeit. Viele Mütter, Väter, Großeltern und Tagesmütter strömen mit oder ohne Kinderwagen, mehrerer Geschwisterkinder oder ein paar Einkaufsbeuteln in richtung der Gruppenräume und sammeln ihre Kinder ein, müssen sie mit Gummistiefeln und Matschhosen bestücken, den Regenschirm nicht vergessen, Kinder davon abhalten alleine nach draußen zu laufen usw. Ihr kennt das sicher.

So, was passiert in dem ganzen dicken Gewusel?
Die Masse Architekt bespricht Dinge für den Umbau und zeigt sich gegenseitig die eigenen Ideen, mit vielen Worten usw. Mappen werden geöffnet und geschlossen und mir geht folgender Satz durch den Sinn:
"Es wurde jetzt alles gesagt, nur noch nicht von jedem!"

Booooaaaah, lernen die das auf der Uni? Wiederholungen bis zum Erbrechen. Und sich gegenseitiges Beweihräuchern ob der tollen, innovativen Ideen für die lieben Kinderlein.

Ich meine in der Erzieherausbildung hab ich auch mal gelernt, wie wichtig Wiederholungen sind.....
.....für Kinder.

Aber für Architekten?
Mitunter hab ich das Gefühl da wird so lange etwas wiederholt, bis derjenige genug Bestätigung bekommen hat für seine tolle Idee.

Aber zum  Kern meiner Beobachtung:

wir abholenden Erziehungsberechtigten UND die Kinder haben eins getan:

wir störten!!!

Pffffft.
Eine Mappendame hat ein Kind fast umgerannt weil sie nicht nach hinten geguckt hat beim mäppchenblättern, ein anderer verdrehte die Augen, weil eine Mutter mit Kinderwagen an ihm vorbei musste.

Ich saß auf meinem Beobachtungposten, weil mein Kindellein nochmal Pipi musste und hatte Zeit. ;o)

Also, im Erst, die planen ein hochmodernes Aufbewahrungsinstitit FÜR KINDER. Mit allem Pipapo und Trallala und finden ihre Ideen ach so prima und die, um die es geht, nerven dann, oder was?

Wie gesagt:
Thema verfehlt. Kommt bloß nicht zur Einweihung, könnte nämlich sein, dass da dann auch ein paar Kinder teilnehmen.




Ok, ich erweitere meine misanthropischen Wochen auf misanthropische Monate.


Samstag, 12. Juli 2014

Kinder wie die Zeit vergeht

Da kümmert man sich mal ein paar Wöchelchen nicht um den Klapprechner und schon passieren viele Dinge.

Plötzlich ist der Erstgeborene erwachsen und fährt alleine in den Urlaub. Tse!
Vorher hat er noch schnell die Schule beendet und ein gerne gesagter Satz in diesem Hause ist jetzt zum Beispiel:

"Junge, mach mir mal das Marmeladenglas auf, dein armes Mütterlein schafft das nicht, hab ja kein Abitur."
 Oder ähnlich. ;o)

Außerdem ist die Jüngste plötzlich irgendwie groß und verbringt grade ihre letzten Kindergartentage. Tse.

Mein kleiner Tageskind-Kojak geht bald auch in den Kindergarten und verlässt sein Tagesmütterlein, dafür kommt Carmelita. Wir gewöhnen uns grade ein.

Ferien sind auch so plötzlich und irgendwie auch mal Urlaub. Das ging mir alles viel zu schnell.

Mein Nähzimmer ist zur Zeit nur Abstellkammer, meine Kreativität hat sich irgendwo dazwischen versteckt.
 Also wirklich, so langsam sollte das mal wieder anders werden.

Im Kopf hab ich schon ein paar Dinge, zum Beispiel braucht die Jüngste dringend ein Einschulungskleid...

Nunja, nur ein kleiner Statusbericht von mir, ich bin noch da.

.o)




Zählerchen