Galoppierender Nadelwahnsinn mit erhitzter Ironie und einem Fünkchen Sarkasmus

Donnerstag, 5. November 2015

Einleitende Backwahnvorbereitungen

Nein, nein, ich trete keiner ominösen Sekte bei, ich werde nur in den nächsten Wochen den Göttern Marzipana und Knetharkan einige Opfergaben in Form von Mehl, Zucker, Eiern, Mandeln usw. darbringen. Wie so viele andere Leute auch.
Beim Blick in die reich gefüllten Kisten mit dringend benötigtem Zubehör für die Bereitung der Gaben, in diversen Einkaufsläden habe ich tatsächlich etwas gefunden, was ich noch nicht besaß! Isses zu fassen?




Zuerst hielt ich es für einen Eisportionierer, das ist es aber mitnichten.
Es ist ein Makrönchenformer.
Und das an sich wäre mir ja fast keinen Beitrag wert, aber wisst ihr, welchen Namen das gute Stück von seinem Hersteller verpasst bekam?



MAKRONATOR!!!
;o)

Ein großer Name für ein rosa-hellgelbes Plastikteilchen, was?
Ich werde euch wissen lassen ob das Ding hält, was sein Name verspricht.

P.S:
Beim Telefonat mit der Freundin Matta, kam herraus, dass sie eben dieses Teil schon seit Jahren besitzt und bisher ganz zufrieden war mit den Ergebnissen. Allerdings, so meinte sie, könnte man nach der Makronenzeit auch ganz wunderbar Hackfleischbällchen damit formen.
Quasi als METT-MAKRONATOR. *gg*

Kommentare:

Maufeline hat gesagt…

Alleine für den Namen ist es ja schon eine Investition Wert :D Ich bin gespannt auf Hübsche Makronen(TM) ^^

Übrigens hab ich Dich schon vorher "wiedergefunden" und war auch der festen Überzeugung ein "Jubilatio Maximalis!!!" kommentiert zu haben, aber habe ich offensichtlich nicht. Ich werde alt und vergesslich ^^

Annette hat gesagt…

Schön, mal wieder was von dir zu lesen (treulose Tomate, du :D)!

Viel Spaß bei der Weihnachtsbäckerei. Unsere erste Führe Plätzchen ist auch schon gebacken und vernichtet.

LG Annette

Mafdet hat gesagt…

Makronator. Das ist ja mal ein wirklich hübscher Name.

Hach, Weihnachtsplätzchen...
Sind ja lecker, aber wenn ich eins hasse, dann ist das Backen. Spätestens, wenn ich anfange, den Teig auszurollen, bekomme ich Depressionen. Und Aggressionen.

Vor einigen Jahren wollte ich mal so richtig weihnachtlich sein und viele schöne Kekse backen. Ich hatte mir mehrere Rezepte aus dem Internet zusammengesucht.
Natürlich nicht solche, wo man einfach den Teig ausrollt, Plätzchen aussticht und gut ist. Oder womöglich einfach Kügelchen rollt und sie aufs Backblech wirft.
NEIN, ich hatte Rezepte, bei denen man hinterher 2 Lagen Kekse aufeinander kleben musste. Und Ecken in geschmolzene Schokolade tunken. Und filigrane Verzierungen anbringen.
Ich wurde dabei in der Küche so langsam wahnsinnig und fluchte immer lauter vor mich hin.

Mein Gatte steckte den Kopf zur Tür rein, sah mich besorgt und mitleidig an und meinte: "Dann back doch einfach nur eine Sorte. Du musst dir doch nicht so viel Mühe machen hier."
Ich wollte aber alle backen und brüllte: "RAUS HIER, RAUS! RAUS! RAUS!!!"

Besinnliche Vorweihnachtszeit... Wie schön! ;-)

Zählerchen