Galoppierender Nadelwahnsinn mit erhitzter Ironie und einem Fünkchen Sarkasmus

Montag, 30. Mai 2016

Ernte!

Wow! Ich habe 6 Erdbeerpflanzen. In zwei Blumenkästen.
Garten geht leider nicht, wegen Schnecken, Boden, Umgebung.

Jetzt hat sich eine Pflanze aber mal so richtig ins Zeug gelegt und ich zeige euch meine reiche Ernte!


So! Und was mach ich jetzt damit?
Marmelade? Saft? Gelee? Ein paar Torten?
;o)

Freitag, 20. Mai 2016

Jetzt hab ich's ihr aber endlich mal gegeben!

Also:
Dieses Jahr ist echt schwer für mich! Alle zwei Jahre ist so ein Jahr...
Ständig irgendwelche Hackfr..... von Fußballern auf Duschgel, Nutella und bestimmt auch bald Damenbinden!
Ich ließ mich schonmal über diese Thematik aus. *Hier* zum Beispiel. Oder auch *Hier*
Ich gehe schon nicht mehr zum Lidl, weil ich keine Sammelbilder haben will und wenn ich die ablehne, sind mir zwei meiner Tageskinder böse. Und die lassen sich nicht beschummeln! Die würden sofort jeden Lidlartikel im Haus finden, der frisch gekauft ist und mich damit überführen.

Naja, das nur nebenbei und weil es die eigentliche Thematik von heute nur sanft streift.
Heute ging es auch um ein ääh, Konterfei, dass ich nicht mehr sehen möchte.
Es geht um die allseits präsente, das ganze Land stalkende Frau H. Fischer.
Ich mag die einfach nicht, ich mag die Musik nicht, ich mag ihr Gelaber/Gesäusel/Gegrinse nicht und ich will diese Fre..., äh dieses anmutige Antlitz nicht mehr sehen.
Tja.
Heute morgen an der Netto-Kasse ist mir der Kragen geplatzt. Über dem Kassengang laberte sie mich aus einem Bildschirm an, um irgendwas anzupreisen und am Quengelwareregal hing ein Zeitschriftenhalter, auch dort grinste sie mir hämisch entgegen und guckte mir beim Aufladen meiner Einkäufe zu. Die blöde Kuh!
Dann hab ich's getan!
Ich. Nahm. Die. Zeitung. Und. Hab. Sie. UMGEDREHT!  :o)
Soll sie sich doch selbst anglotzen!

HAHA!


Achtung:
Dieser post kann Spuren von Ironie, blanker Genervtheit und Kindergartenverhalten beinhalten.
Also, nicht die Netto-Polizei rufen.



Mittwoch, 18. Mai 2016

Jippiiiieee! Sie haben sich fortgepflanzt!

Ich erzählte ja schon mal von "meiner" Meisenfamilie. Ich weiß auch nicht, was ich mit denen habe, ich mag sie einfach. Gerne bringe ich sie auch mit der einen oder anderen leckeren Gabe über den Winter.
In diesem Jahr musste ich allerdings etwas sparsam sein, weil wir irgendwann entdeckten, dass ganze Meisenknödel in nullkommanix verschwanden, das konnten unmöglich die kleinen Vögelchen geschafft haben.
Waren sie auch nicht. Es waren Nager! Ratten um genau zu sein. Ich hab im Prinzip nichts gegen Ratten, ich schau mir die sogar ganz gerne an. Aber nicht auf meiner Terrasse. Und nicht ganze Großfamilien.
Nunja, gab's also keine Leckerchen mehr.
Die Vögelchen haben es mir aber nicht übel genommen. Neulich konnten wir beobachten, dass sie unten im Garten ein Vogelhäuschen bezogen hatten und emsig hin und her flogen.
Inzwischen fliegen sie mit Würmern im Schnabel und es piepst wie verrückt im Kasten.
Die Eltern trauen sich sogar ran, wenn wir im Garten hocken.
Hach, sowas macht mir Spaß!
:o)



Hier habe ich eine Ranpirschaktion erwischt.
Ein paar Suchbilder für euch.

























Donnerstag, 12. Mai 2016

Abenteuer Kompost

Ich muss thematisch nochmal in den Garten.
Mein bisschen Acker füttere ich jedes Jahr mit einem Haufen Blumenerde. Das heisst hier müssen jede Menge schwere Drecksäcke, meist aus dem Baumarkt, angeschleppt werden.
Ich verfüge zwar über eine Schubkarre und über zwei kräftige Söhne, aber es nervt trotzdem und so richtig fruchtbar ist das alles hier auch mit Düngen und neuer Erde nicht geworden.

Über die Anlage eines Komposthaufens mit gutem, fruchtbaren Bodenauswurf nach einiger Zeit, habe ich aus diesem Grund schon öfter nachgedacht, mich aber bisher, auch wegen der direkten Nähe zum "Nachbarn" (obwohl der es verdient hätte) und evtl. auftretender olfaktorischer Beleidigungen dagegen entschieden.
Ich habe aber trotzdem etwas rumgelesen und neulich beim Discounter haben sie mir dann diese Plastikthermokompostkiste nachgeworfen.
Ein offener Kompost kommt hier aus Platzgründen nicht in Frage und auch, weil ja regelmäßig eine Herde Einjähriger durch die Botanik stampft, die ich nicht ständig von sich in verschiedenen Stadien der Verrottung befindlichen Dreckbündeln befreien möchte.

Also, mein Neuer:

Gut bewacht! ;o)
Ich gebe zu, er ist sehr hässlich. Nicht der Hund, der Behälter.
Bisherige Verschönerungsversuche haben nur rudimentäre Wirkung.



Aber das besonder Augenmerk möchte ich auf meine selbstgebaute Verankerung lenken:

Weil die Löcher für handelsübliche Heringe in dem Komposter sehr ungünstig angebracht sind, habe ich mit Hilfe einiger Betongugelhüpfe einen adäquaten Ersatz konstruiert. *gg*

Als nächstes bin ich zur Freundin mit Garten, Hühnern und tollem Komposthaufen gefahren und durfte mir einen Eimer reifer Erde abholen. Kaffee und Grillwurst gab's auch.

Mit dem Eimer Dreck habe ich dann meinen Anfängerhaufen geimpft. Mikroorganismen und so. Ihr versteht.
Ja und jetzt wird er fleißig gefüttert.
Mit etwas Glück bekommt mein Gärtchen dann im nächsten Jahr hübsche, leckere und noch dazu nahrhafte Komposterde!

Donnerstag, 5. Mai 2016

Essen nach Wunsch

Neulich, beim Papiere sortieren fiel mir auf, dass mein dienstältestes Tageskind Klara schon fast sein halbes Leben zu uns kommt. Und zwar schon fast vier Jahre.
Ich schreibe "zu uns" und nicht "zu mir", weil so eine Tagesbetreuung für so einen kleinen Menschen ja auch mit Familienanschluss verbunden ist.
Zuerst kam das Kindlein nur für ein paar Stunden  im  Monat, das lohnte fast gar nicht.
Die Arbeitszeiten der Eltern änderten sich immer mal wieder, die Betreuungszeiten wurden länger und schließlich beschloss das Schicksal, dass Klara und unser jüngstes Küken Rosalinde zusammen eingeschult wurden-in dieselbe Klasse!
Das ist sehr praktisch, weil sie dann auch gleichzeitig frei haben, die gleichen Dinge zeitgleich lernen und überhaupt.
Man ahnt es. Glücklicherweise sind die beiden gut befreundet und somit entwickelte sich Tagesbetreuung für Klara so, als ob Rosalinde eine Freundin zu besuch hätte.
Nicht immer harmonisch, aber gut auszuhalten. ;o)
Für Klara, die ein Einzelkind ist, ist das hier natürlich ganz anders, als daheim.

Zwei große (Tages-) Brüder, die ihre Testosteronvergiftung manchmal verbal, manchmal mit Spaßkloppe ausfechten,  eine ebenfalls hormonverseuchte (Tages-) Schwester, die äh nunja, eben ständig Katastrophen erlebt und diese auch so richtig saftig auslebt. 12-jährige Mädchen können so....ähm...interessant sein.
Und natürlich Rosalinde, die manchmal gerne ihre Ruhe hätte. Sie ist ja ziemlich gebeutelt mit einem Haufen Tageskinder jeden Tag im Haus.
Aber Klara ist kaum zu schocken. Am Anfang hab ich mir echt Sorgen gemacht, wie so ein Hardcore-Familienleben deluxe auf sie wirken würde.
Ständig hab ich ihren Eltern erzählt, dass dieses oder jenes vorgefallen wäre (Liebesbekundungen unter Geschwistern, incl. sämtlicher Kraftausdrücke zum Beispiel, passiert eben manchmal im Eifer des Gefechts. Oder große Dramen incl. vieler Tränen, weil die Turnschuhe, die Socken , der wichtige Zettel usw. nicht zu finden sind und der Bus gleich fährt).
Die Eltern sahen mich immer mit großen Augen fragend an, weil Klara es hier voll super fand.

Ich weiß jetzt auch endlich, wie dieses Kind gestrickt ist:
Sie ist Handballtorwartin geworden!
Dafür MUSS man hart sein, ich sag's euch!
Ja, den Sport machen Klara und Rosalinde auch zusammen. :o)

Interessant ist auch, dass sie komplett den Status "Tageskind" verloren hat. Also, hier in der Familie.
Sie ist auch kein Besuch.
Wenn sie da ist und auch mal hier übernachtet, wird sie von den anderen Familienmitgliedern behandelt, wie ein weiteres Familienmitglied.
Sie wird auch schon mal geärgert, veräppelt oder angemault.
Oder überstimmt. So wie neulich.
Es ging um das Mittagessen.
Klara wünschte sich Fischstäbchen und Spinat,
der Rest der Familie wollte Pizza.
Tja.
Aber ich bin ja eine nette Tagesmutter. Deshalb gab es neben Schinken,- Salami- und Thunfischpizza auch das da:


Pizza mit Spinat und Fischstäbchen. *gg*

Und wie man auch erkennen kann, schmeckte das Zeug auch den anderen.

Ich glaube, das machen wir jetzt öfter...

Dienstag, 3. Mai 2016

Hallöchen!

Die liebe *Frau Mahlzahn* hat mich angestuppst, mit einem Stöckchen beworfen und dazu gebracht mich heute mal der Blogpflege zu widmen.
In den letzten Wochen fand ich mich selbst so uninteressant, dass ich euch da lieber nicht dran teilhaben lassen wollte. Harhar.
Nee, ich haderte aber mit einem Umzug ins Inkognito-Land, um mal so richtig die Sau rauslassen zu können, habe aber jetzt beschlossen nicht umzuziehen, mit meinem Blöglein und hier weiter rumzumüllen. Pöh!

Also, bevor ich mich in Ruhe dem zugeworfenen Stock von Frau Mahlzahn widme, sowas braucht natürlich Zeit und ein bisschen Gedanken machen, rede ich heute mal über meinen Garten.

Die, die ihn kennen werden jetzt lachen, "Garten" ist nämlich geprotzt. Ein echter Experte würde beim Anblick meiner kleinen Scholle wahlweise weinen oder sich kaputtlachen.
Noch dazu ist es aufgrund der speziellen Wohnlage ein sehr schwieriges Stück Land, auf dem man nichts Vernünftiges anpflanzen darf und der Boden ca. 1cm unter der Grasnarbe quasi nur noch aus verdichtetem Lehm besteht.

Also, man darf
-keine Bäume,
-nichts was man essen könnte,
-nichts, was tiefe Wurzeln bildet (den Pappeln vom Stadtgrundstück nebenan ist das aber ziemlich egal, die lassen ihre Wurzeln überall hinwachsen und keinen stört's. Na gut, mich natürlich, wenn ich versuche meinen *Damenspaten* in die Erden zu treiben.) anpflanzen.

Der Rasen ist eine verkommene Wiese, was ok ist, denn er wird ja stark von Kindern frequentiert und wir sind ja keine vornehmen Leute, kennen tun wir auch keine, also darf der englische Rasen in England bleiben.

Als wir uns den Garten eroberten, legten die Töchter und ich ein *Weidentippi* an, das hat aber leider überhaupt nicht funktioniert, ich sag ja, hier wächst NICHTS. Nur Steine und Nackschnecken.
Das Tippi ist auch nach über einem Jahr weder gewachsen, noch so richtig gestorben.
Neulich hab ich es rausgerissen, den ehemaligen Sandkasten für mein Areal erklärt und den Kindern und Tageskindern einen sehr kleinen aber doch feinen Sandkasten aus dem Discounter spendiert.

Aus den Resten vom Tippi habe ich mir ein Minihochbeet gebaut und die Kinder können jetzt auch bei Regen in den Garten, wenn sie sich ganz klein machen. ;o)

 Das Minihochbeet steckt voller Überraschungen, ich habe einen Haufen Samen reingeknallt, bin gespannt, was da angeht.




Sandkasten mit schiebbarer Veranda bei "Schnagel". Es schneite nicht richtig und Hagel war das auch nicht. Also Schnagel! :o)
Die Mädels fühlten sich, wie beim Camping.
Der komische Frosch im Vordergrund steht im Nachbargarten. Damit habe ich nichts zu tun. :o)



Und der Hund findet's auch gut.

Der ehemalige Sandkasten/Weidentippi-Platz ist jetzt mein Beet, dachte ich bis neulich.
Aber mindestens ein Kaninchen, ich vermute eher eine ganze Familie findet auch, das wäre ihr Platz.
GRRRRR!

Zuerst legte ich mir zwei Hochbeetchen zu und schüttete eien großen Haufen Erde rein. Außerdem beplanzte ich es zaghaft (Nacktschnecken, ich erwähnte sie schon)

Dann schleppte ich mit Hilfe der Familie noch mehr Erde und noch ein bisschen mehr Erde ran und verteilte sie auf dem Ex-Sandkastenbereich. Und beplanzte sie noch zaghafter.
Ja und dann kamen die Kaninchen!
Davon gibt's aber kein Bild. Grrrr.
Wie man ein ganz kleines bisschen erkennen kann ist die unmittelbare Nachbarschaft eher sehr hässlich. Auf der einen Seite eine Bauruine vom Sägemann, auf der andern Seite obskure Kunstwerke und ein äh, (tja jetzt bräuchte ich einen Inkognito-Blog)...... Garten vom "Nachbarn".

So, das ist mein Minigarten bisher. Wer einen Tipp gegen die Karnickel hat, immer her damit.





Zählerchen